Die neue ultimative Frage im Bewerbungsgespräch ist gefunden!

Nach 500 Vorstellungsgesprächen hat ein Experte nun die wichtigste Frage gefunden, mit der er einen Bewerber aus der Reserve lockt und die Wahrheit, die ganze Wahrheit erfährt!

Hier ist sie. Die Frage aller Fragen. Vorbei mit dem dämlichen Psycho-Gedöns nach Stärken und Schwächen, damit ist jetzt Schluß. Denn die Antworten darauf stehen in allen einschlägigen Handbüchern. Man erfährt damit also nur, ob der Bewerber Handbücher gelesen hat – und nicht das, was in den psychologischen Tiefen und Abgründen des Probanten schlummert.
Neue Fragen müssen also her. Und wieder einmal ist man in USA ganz vorne dabei, wenn es darum geht, ganz vorne dabei zu sein.

Der Amerikaner Phil Brabbs, Unternehmer und Gründer der Firma Torrent Consulting, hat in den vergangenen fünf Jahren um die 500 Vorstellungsgespräche geführt. Gut, das sind ca. 5 Gespräche am Tag, genug, um zu erkennen, das die herkömmlichen Fragen nicht mehr die Aussagekraft haben. Lang genug hat es aber auch bei ihm gedauert, bis nun der Groschen fiel.

Und er muss sich beeilen, denn bald steht auch diese Frage im Handbuch. Aber seien wir nicht so negativ, die Tatsache, dass man sich mit „anderen“ Fragen dem Bewerber nähert, das finden auch wir sehr lobenswert, wenn auch nicht gerade neu.

In einem Artikel für das amerikanische Business-Magazin “Inc” verrät er nun, mit welcher Frage er den richtigen Kandidaten für eine Arbeitsstelle finden will:

“Du wurdest geboren. Jetzt sind wir hier. Was ist in der Zwischenzeit passiert?”

So. Jetzt ist es raus. Die Antwort soll zeigen, welches Leben der Bewerber über die beruflichen Stationen in seinem Lebenslauf hinaus führt, welche Ziele und welche Wertvorstellungen er hat. Und ob er sich Gedanken gemacht hat, wie der Job in sein Leben passt. Und daraus liest Brabbs drei Dinge:

  • Will der Bewerber genau diesen Job?
  • Passt er zum Unternehmen?
  • Bekomme ich eine Verbindung zu ihm?

Zu Bedenken geben möchten wir nur, dass wir in Deutschland fast Vollbeschäftigung haben. Nicht der Interviewer sitzt also im „drivers seat“, sondern der Bewerber. Und der will wissen, ob das Unternehmen zu ihm passt.

Mal sehen, ob Herr Brabbs für ihn auch bald eine Frage parat hat!