Recruiting Trend Studie 2014

München, den 6.11.2013

recruitingstudie 2014DAS PAPE Lab hat die jährliche Recruitingstudie 2014 RTR2014 abgeschlossen und veröffentlicht.

Grundlage der Studie ist eine Marktbefragung des PAPE Labs im September/Oktober 2013, an der sich rund 2.800 Personalentscheider aller Unternehmensgrößen beteiligt haben.
Die Befragung – bestehend aus einem quantitativen Teil und einem qualitativen Teil – wurde überwiegend in Onlineform und mit Hilfe von ausgewählten Experteninterviews durchgeführt.

Befragt wurden m/w:
CEO / Geschäftsführer / Fachbereichsleiter / Manager / Personalleiter /
Personalchefs / Recruiter / Personalreferenten.

Zusammenfassung: Fehlentscheidungen nehmen zu, genervte Kandidaten, Gewinner und Verlierer und die Arbeitgeberwerbung überstrahlt alles

Das mit großer Mehrheit bestätigte weitere Job-Wachstum (über 90% der befragten Unternehmen stellen ein), verbunden mit dem Fach- und Führungskräftemangel bringt für die personalsuchenden Unternehmen große Probleme mit sich. Der Einstellungsdruck führt zu einem Anstieg an Fehlentscheidungen, jeder Dritte hat zugegeben, in den letzten Monaten eine personelle Fehlentscheidung getroffen zu haben.

Zum Anderen greifen die „modernen Recruitingmethoden“, wie Social Media Recruiting und Active Sourcing nicht wie gewünscht. Vor allem Unternehmen ohne einen namhaften „Brand“ haben große Schwierigkeiten, über diesen Weg erfolgreich zu rekrutieren. Wer gerade auf Jobsuche ist, der lässt sich über Business-Plattformen zwar auf einen Dialog ein, passt aber oft nicht ideal zu den Vorgaben. Den „idealen Kandidaten“ von Konkurrenzunternehmen abzuwerben, klappt aber nicht. Im Gegenteil, die so angesprochenene Kandidaten reagieren zunehmend ungehalten und genervt über die steigende Flut an Avancen. Sie sehen es als wenig wertschätzende und nicht imageträchtige Ansprache, sind von Serienmails befremdet und wenden sich ab.

Das Tagesgeschäft der Headhunter, die gerade dieses Kandidatenfeld aktiv ins Visier nehmen, um bei Personen, die noch gar keine Wechselambitionen haben, Interesse für ihren Auftraggeber zu erzeugen, bleibt damit für die Zielgruppe „erfolgreich Beschäftigte ohne akute Wechselnot“ weiterhin die Methode der ersten Wahl.

Gewinner und Verlierer bei der Personalbeschaffung

Es zeigt sich eine deutliche Diskrepanz in den Recruitingergebnissen: Namhafte Brands haben (noch) deutliche Vorteile gegenüber Unternehmen mit subjektiven „Nachteilen“, wie fehlendes Renommee als attraktiver Arbeitgeber, ungünstiger Standort, geringe Unternehmensgröße oder fehlender Bekanntheitsgrad. Um die begehrten Talente für sich gewinnen zu können, reichen in 2014 die klassischen Formen des Personal-Recruitings, wie Schaltung von Stellenanzeigen in Print- und Online-Medien, nicht mehr aus. Personalverantwortliche müssen ihre Suchmethoden überdenken und verbessern, um geeignetes Personal zu finden.

Ohne Brand nichts los

Employer Branding …ist das alles überstrahlende Thema für 2014+, bei dem mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen wissen, dass sie an einer positiven Außenwirkung als attraktiver Arbeitgeber arbeiten müssen, weil sie bisher weniger gut bis gar nicht zu diesem Thema aufgestellt sind.

Die Kernaussagen der Studie:

  • Weiteres Job-Wachstum in 2014 – über 90% der befragten Unternehmen stellen ein
  • Der Fach- und Führungskräftemangel verschärft sich
  • Gewinner und Verlierer bei der Personalbeschaffung
  • Bedenklicher Trend: Fehlentscheidungen nehmen zu
  • Online-Stellenanzeigen: Weiter so trotz mangelnder Ausbeute und Qualität
  • Social Media Recruting/ Active Sourcing/ Business Plattformen – unterschiedliche Ergebnisse
  • Unzufriedenheit mit Headhuntern
  • Bewerberportale sind wenig bewerber-freundlich
  • Andere Recruitingstrategien bleiben noch in der Schublade
  • Netzwerken: Qualitativ am hochwertigsten
  • Print-Stellen-Anzeigen…verlieren weiter signifikant an Bedeutung
  • Employer Branding…ist das alles überstrahlende Thema für 2014+

Studie 2014

Die Studie können Sie HIER beziehen