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    Big Data – wie kann man die Datenflut beherrschen?

    Für die Qualitätssicherung unserer Entscheidungen stehen uns immer mehr Informationen und Daten zur Verfügung. Wir sammeln und produzieren jedes Jahr eine exponentiell wachsende Zahl von Daten: Twitter User generieren täglich über 300 Millionen Tweets und eine vergleichbar große Zahl von Bildern wird täglich von Google-Nutzern hochgeladen. Wir leben mittlerweile in einer Welt, in der das wirkliche Problem in der Bewältigung der ungeheuren Datenmengen liegt. Die großen Datenmengen bergen Chancen und Risiken für die Wirtschaft von morgen. Immer mehr Unternehmen begreifen ihre Daten als Assets, aus denen sich Profit schlagen lässt. Datenschützer schlagen dagegen Alarm. Sie befürchten den gläsernen Verbraucher und Bürger.

    Ein effizienter Geschäftsbetrieb basiert auf transparenten internen Prozessen. Unternehmen, die zu jedem beliebigen Zeitpunkt feststellen können, was in ihrer Organisation vor sich geht, können Probleme rechtzeitig erkennen und beseitigen oder neue Geschäftschancen identifizieren. Für immer mehr Unternehmen erlangt daher die Fähigkeit, die ständig wachsende Datenmenge zu verarbeiten, zu analysieren, zu visualisieren und schließlich die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, höchste Priorität. Daten aus der Produktion, dem Internet und von Kunden bilden die Voraussetzung für vorausschauende Entscheidungen über Aktionen und Maßnahmen.

    Die aus den Daten gewonnenen Informationen spielen nicht nur eine zentrale Rolle im Rahmen der Umsetzung strategischer Ziele, sondern auch in der Beurteilung ihrer Erreichung. Mangelnde Datenqualität verursacht hohe Kosten und verfälscht Analyseergebnisse. Mittelständische Unternehmen sind hier besonders betroffen, denn Fehlentscheidungen können sie aufgrund ihrer begrenzten Ressourcenbasis nur schwer kompensieren.

    Die Masse von Daten erfordert eine Unterstützung der Entscheidungsfindung – allerdings nicht nur durch Informationstechnologien, sondern auch durch den Menschen. Die formalisierte Informationsgewinnung und die darauf basierende Bewusstseinsbildung wird bei effizienter und effektiver Ausführung zum Wettbewerbsvorteil für den Mittelstand und trägt in vielen Fällen zum wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen bei. Zur sinnvollen Unterstützung der Entscheidungsfindung sollten idealtypisch alle für diese Entscheidung relevanten Informationen zur Verfügung stehen. Insbesondere Entscheidungen in Marketing und Vertrieb brauchen als Grundlage belastbare Informationen und die notwendige Erfahrung für die richtige Entscheidung. Die Intuition kann als entscheidender Faktor die Entscheidungsfindung gerade in mittelständischen Unternehmen komplettieren.

    Laut einer Studie von Vanson Bourne und CA Technologies aus dem Jahr 2015 gehen über 90 Prozent der Unternehmen davon aus, dass ihnen durch Big Data in den nächsten Jahren deutliche Vorteile entstehen. Allerdings haben auch viele Unternehmen enorme Schwierigkeiten, Big Data in Echtzeit zu analysieren. Dabei fließen erhebliche Summen in die Erfassung und Aufbereitung der Daten. Unternehmen, die ihre Spitzenposition halten wollen, müssen ständig neue Möglichkeiten finden, um intelligentere Entscheidungen zu treffen und bessere Services anzubieten. Die Erfassung und Analyse von Echtzeit-Daten sowie Entscheidungen, die darauf basieren, sind wesentliche Voraussetzungen, um Probleme verhindern und Abläufe optimieren zu können.

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