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    Die härtesten Brainteaser hat Apple: Würden Sie das Vorstellungsgespräch schaffen?

    Die härtesten Brainteaser hat Apple: Würden Sie das Vorstellungsgespräch schaffen?

    Die härtesten Brainteaser hat Apple: Würden Sie das Vorstellungsgespräch schaffen? 333 400 Christian Pape

    München, den 27.6.2016

    Apple steht dafür, einer der herausforderndsten und gleichzeitig aufregendsten Arbeitgeber zu sein. Deswegen überrascht es nicht, dass der Auswahlprozeß für potentielle neue Mitarbeiter kein leichter Wg ist. Auch wenn die Zeit des „Bewerbergrillens“ eigentlich vorbei ist und man sich gerade bei Facebook, Google und Co als attraktiver Arbeitgeber präsentieren möchte: Die Hürde, dort arbeiten zu können, ist nicht einfach zu nehmen.

    Wie auch andere Multimedia-Giganten stellt Apple beim Bewerbungsgespräch technische, aber auch unglaubliche und verrückte Rätsel-Fragen. Neben Standardfragen aus dem Personalwesen, wie beispielsweise: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“, „Sind Sie klug?“ oder „Weshalb sind Sie heute hier?“, müssen sich die Auswahlkandidaten im Bewerbungsgespräch auch gegen ungewöhnliche Fragen behaupten, um „den Job“ bei Apple zu bekommen.
    Apple verlangt dabei häufig Spontaneität, Wissen, Fantasie und Geschick.
    Könnten Sie die Fragen beantworten? Die härtesten Apple-Brainteaser finden Sie weiter unten, sie sind einsehbar bei Glassdoor.com ein US-based Job- und Arbeitgeber-Bewertungsportal, in dem die Feedbacks der Bewerber gesammelt werden.

    Dabei geht es um einen Mix aus mathematischen Lösungswegen, komplizierten logischen Denkschritten oder aber auch um das reine Bauchgefühl.

    Am wichtigsten zu wissen ist: Nicht alle der Bewerbungsfragen können überhaupt richtig beantwortet werden, sondern sollen die Reaktionen der Arbeitssuchenden zeigen. Genau das ist das Geheimnis, daher haben wir hier auch kein Standard-Lösungen für Sie parat. Testen Sie selbst, ob Sie mit Ihren Antworten spontan, kreativ, aber natürlich auch manchmal mit einem mathematisch-wissenschaftlichen Ansatz punkten würden.

    Die Fragen:

    „Wenn Sie zwei Eier in Händen halten und möchten herausbekommen, aus welcher Höhe Sie sie fallen lassen können, ohne dass sie zerbrechen: Wie würden Sie das anstellen? Was ist die optimale Lösung?“ — Bewerbung als Software-Ingenieur

    „Wir haben eine Tasse heißen Kaffee und etwas kalte Milch aus dem Kühlschrank. Die Raumtemperatur liegt zwischen diesen beiden. Wann sollten wir die Milch in den Kaffee geben, um am schnellsten die kühlstmögliche Mischung zu erhalten (am Anfang, mittendrin oder am Ende)?“ – Bewerbung als Produktdesign-Ingenieur

    „Sie stellen ein Glas Wasser auf einen Plattenteller und lassen ihn immer schneller drehen. Was passiert zuerst: Rutscht das Glas vom Plattenteller, kippt es um, oder schwappt das Wasser heraus?“

    „Nennen Sie mir fünf Wege zu messen, wie viel Benzin in einem Auto ist.“ — Bewerbung als Hardware-Ingenieur

    „Erklären Sie einem achtjährigen Kind, was ein Router/Modem ist.“ — Bewerbung für die Apple Genius Bar

    „Wie funktioniert die Tragfläche eines Flugzeugs?“ — Bewerbung als leitender Systemingenieur

    „Was ist wichtiger: das Problem des Kunden zu lösen oder eine gute Kundenerfahrung zu schaffen?“

    „Wie viele Kinder werden jeden Tag geboren?“ — Bewerbung als globaler Logistikmanager

    „Wie würden Sie einen Toaster testen?“

    „Wer ist Ihr bester Freund?“

    „Zeigen Sie mir in einem Rollenspiel, in dem Sie nur Ihre Stimme einsetzen, wie Sie einem Kunden zeigen, dass Sie ihm helfen möchten.“

    „Sie bekommen ein Gefäß mit fairen und gezinkten Münzen. Sie ziehen eine Münze heraus, werfen sie dreimal und bekommen diese Folge: Kopf – Kopf – Zahl. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine normale oder eine gezinkte Münze herausgenommen haben?“

    „Welcher war Ihr bester Tag in den vergangenen vier Jahren? Welcher der schlechteste?“

    „Es liegen 100 Münzen flach auf dem Tisch. Zehn liegen mit der Kopfseite nach oben, 90 mit der Zahl. Sie können nicht fühlen, sehen oder in einer anderen Weise herausfinden, welche Seite oben liegt. Teilen Sie die Münzen in zwei Türme auf, sodass in jedem Turm gleich viele Münzen mit der Kopfseite nach oben zeigen.“ — Bewerbung als Software-Ingenieur

    „Sie haben drei Obstkisten. Eine enthält nur Äpfel, eine nur Orangen und eine enthält beides. Die Kisten wurden falsch etikettiert, sodass dies keine Rückschlüsse auf ihren Inhalt zulässt. Sie öffnen eine Kiste und nehmen ohne hineinzusehen eine Frucht heraus. Wie können Sie, indem Sie die Frucht nur ansehen, alle Kisten korrekt etikettieren?“ — Software-Qualitätssicherungs-Ingenieur

    „Sie scheinen ein sehr positiver Mensch zu sein, was zieht Sie runter?“

    „Szenario: Sie haben es mit einer wütenden Kundin zu tun, die schon seit 20 Minuten auf Hilfe wartet und jetzt Unruhe stiftet. Sie sagt, sie werde einfach zum MediaMarkt oder Saturn gegenüber gehen, um dort den gewünschten Computer zu kaufen. Lösen Sie dieses Problem.“ — Bewerbung als autorisierter Händler

    „Es ruft Sie ein Mann an, dessen Computer so alt ist, dass er im Grunde völlig nutzlos ist. Was tun Sie?“ — Bewerbung als Kundenbetreuer

    „Nehmen wir eine App wie iTunes, die viele Bilder herunterläd, die mit der Zeit überflüssig werden. Mit welcher Strategie würden Sie nutzlose Bilder aussortieren?“

     

    P.S. Eine wissenschaftliche Lösung zu einer Frage wollen wir als Appetitanreger dann doch hier anbieten:

    „Wir haben eine Tasse heißen Kaffee und etwas kalte Milch aus dem Kühlschrank. Die Raumtemperatur liegt zwischen diesen beiden. Wann sollten wir die Milch in den Kaffee geben, um am schnellsten die kühlstmögliche Mischung zu erhalten?“

    Dem guten Isaac Newton zufolge kühlt ein Körper umso schneller aus, je größer die Temperaturdifferenz zu seiner Umgebung ist. Also, wir haben zwei Tassen Kaffee, in die eine kommt kalte Milch. Der Milchkaffee kühlt schnell ab, bleibt aber auf einer relativ konstanten Trinktemperatur, da die Temperaturdifferenz zur Umgebung geringer wurde. Der reine Kaffee kühlt bis zur Milchzugabe schneller ab, weil er ursprünglich heißer war. Nach den ersten Zeitungsseiten ist demnach der früh gemischte Milchkaffee wärmer als der spätgemischte. Für alle Ungläubigen hier ein Link zum mathematischen Beweis des Kaffeproblems.