FON: +49 89 -954 599 7-0

    Executive Search – Was ist das eigentlich…?

    Executive Search

    Executive Search, was ist das eigentlich…?

    Die Bezeichnung »Executive Search« kommt aus den USA und stammt daher, dass man früher dort die „Executives“, also die Firmenspitze auf diese Art und Weise besetzt hat. Das erste und älteste Unternehmen mit dieser Methodik war die 1926 gegründete »Thorndike Deland Associates« in New York, das 2001 unter dem Namen »Thorndike Deland Executive Placement Bureau« seinen Betrieb einstellen musste.

    Der „Executive Search“ bezeichnet nichts anderes, als die Direktsuche und -ansprache von potentiellen Kandidaten für eine Vakanz durch einen darauf spezialisierten Personalberater.

    Das heißt, nach Auftrag erstellt der Berater eine Zielfirmenliste, durchkämmt bei diesen Unternehmen durch einen „Researcher“, also den „Detektiv“ des Personalberaters, die Struktur dieser Unternehmen und identifiziert so mögliche Kandidaten. Diese werden dann kontaktiert und im weiteren Verlauf in Interviews qualifiziert und für einen Wechsel motiviert. Der Headhunter erhält sein Geld – im Gegensatz zu einem Personalvermittler – für seine Dienstleistung (und nicht zwingend für den Erfolg) nach fest gelegten Raten. Das teilt die Branche, denn Personalvermittler, die auch unter dem Begriff Personalberater betitelt werden, sind nicht sehr angesehen, da sie wie ein Lebenslaufmakler nur im Erfolgsfall ein Honorar erhalten. Die Qualität der vorgestellten Kandidaten von Personalvermittlern ist geprägt von Jobsuchern, die gleichzeitig mit vielen Unternehmen und Beratern in Kontakt sind, während der Executive Search Berater strukturiert den gesamten relevanten Markt durchforstet. Das ist für ein Unternehmen zwar kostspieliger, aber dafür ist die Qualität der Kandidaten besser.

    Inzwischen hat sich diese anfangs rein elitäre Suche für Top-Führungskräfte stark ausgeweitet, schon längst werden nicht nur Top-Manager so gesucht. Selbst Ingenieure, Assistentinnen, Köche, Filialleiter, Fachpersonal – viele Berufsgruppen werden inzwischen über diese Suchform erfolgreich besetzt. Sie ist sehr populär geworden, vor allem, weil sie, wenn auch teuer, doch sehr zuverlässig ist. Und die Qualität der Kandidaten überzeugt. Auf dem deutschen Markt wird »Executive Search« seit Ende der 1960er Jahre praktiziert und war zunächst eine (arbeits-)rechtliche Grauzone.

    Inzwischen ist diese Ansprache legal, wenn einige Regeln dazu eingehalten werden.