Fachkräftemangel: Mehr Geld für alle?

Fachkräftemangel: Mehr Geld für alle?

Beitrag von Corinne Schindlbeck, Markt&Technik,elektroniknet.de

100.000 Euro für einen einfachen Applikationsingenieur: Die Suche nach Spezialisten treibt die Gehälter nach oben und Unternehmen an die Schmerzgrenze. Also schrauben sie lieber Ansprüche nach unten, statt das Gehaltsgefüge zu sprengen.

Berater Jürgen Rohrmeier, Senior-Partner und Aufsichtsrat bei der Pape Consulting Group: »Die Obergrenze ist flexibler geworden. Ganz besonders im Bereich der hardwarenahen Softwareentwicklung, in Embedded Systems, EDA, Design for Manufacturing und bei Field-Application-Engineers. Ich habe immer wieder Fälle, wo das Unternehmen zum Teil deutlich über die Rahmenbedingungen des ursprünglichen Briefings hinaus geht, um einen Kandidaten zu bekommen.«

Aber:  »Es gibt eine zunehmende Zahl von Fällen, wo selbst ein Nachbessern seitens des suchenden Unternehmens nichts hilft, weil der aktuelle Arbeitgeber ein attraktives Gegenangebot macht, oft verbunden mit Beförderungen, Entwicklungsmöglichkeiten oder Zusatzverantwortungen«, weiß Rohrmeier. Wobei da zwei Herzen in der Brust des ehemaligen HR-Executives (u.a. National Semiconductor) pochen: »Personalbindung durch das Fördern der Talente, bevor das Talent damit droht zu kündigen – das ist smart.«

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