Isabel-Christin Ennenbach im Interview mit dem PC Magazin: Richtig online bewerben

Immer mehr Unternehmen bevorzugen Online-Bewerbungen – aber Vorsicht: Auch wenn es in der virtuellen Welt meistens locker zugeht, für Ihre Bewerbung gilt das nicht. ■ SUSANNE KOWALSKI von PCM PC-Magazin im Interview mit Isabel-Christin Ennenbach, Beraterin bei PAPE

Egal, ob man sich beruflich verändern möchte, nach dem Studium in den Beruf einsteigen will oder einen Ausbildungsplatz sucht: Bewerbungsunterlagen stellen die meisten Stellensuchenden vor eine echte Herausforderung – selbst dann, wenn mant in Sachen Internet und PC ist. Wer einen Job will, muss auf sich aufmerksam machen, ohne dabei unangenehm aufzufallen. Da für verschiedene Berufe unterschiedliche Spielregeln gelten, ist das Erstellen von Bewerbungsunterlagen oft gar nicht so einfach. Hinzu kommt, dass die einzelnen Unterlagen bei den verschiedenen Arbeitgebern unterschiedliches Gewicht haben. Die einen favorisieren den strukturierten Lebenslauf, der nächste legt Wert auf ein gut formuliertes Anschreiben. Das erfordert Fingerspitzengefühl.

Zu einer Bewerbung gehören prinzipiell folgende Inhalte, geordnet nach Priorität:

Anschreiben
Zeugniskopien
ggfls. Nachweise über Praktrika

Zwischen Anschreiben und Lebenslauf kann man ein Deckblatt mit Bewerbungsfoto schieben, um sein Foto und damit sich selbst in den Fokus zu rücken. Das ist jedoch Geschmackssache und nach Ansicht von Malte Balmer, Talent Scouring Manager bei OTTO, nicht zwingend notwendig. Für eine gute Bewerbungsmappe braucht man geeignete Werkzeuge. Dazu gehört ein Textverarbeitungsprogramm. Weitere Inhalte einer Bewerbung, etwa Zeugnisse, werden in der Regel eingescannt. Für elektronische Bewerbungen ist ferner ein Tool zum Zu- sammenfügen von PDFs erforderlich.

Basis einer gelungenen Bewerbung

Stellenanzeigen von Unternehmen lesen sich häug wie Textbausteine. Machen Sie es besser. Gehen Sie individuell auf jede Stellenausschreibung ein. Es reicht nicht aus, einmal ein Anschreiben zu entwerfen und dann nur noch die Empfängeranschrift auszutauschen. Inhaltlich sollten Qualikation und Motivation – ohne Über- und Untertreibung – deutlich herausgestellt werden. Formulierungshilfen bieten Synonym-Wörterbücher aus dem Internet (etwa unter www.synonyme.de oder www.openthesaurus.de) und Textverarbeitungsprogramme. Bei Wortwiederholungen setzen Sie in Word bzw. Writer die Eingabemarkierung in das auszutauschende Wort. Im Kontextmenü entscheiden Sie sich für Synonyme. In den meisten Fällen werden Ihnen alternative Begriffe angezeigt.

Der ganze Artikel: Hier: PC Magazin Ausgabe(005_2019)