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    Unser Bewerbungslexikon von A – Z

    A – Absage
    „Wenn man nicht verlieren kann, verdient man auch nicht zu gewinnen.“  Edward Kennedy
    Absagen gehören zum täglichen Brot beim Bewerbungsmarathon. Entscheidend ist, wie Sie damit umgehen. Natürlich gilt hier ebenso – mehr noch als sonst – positiv denken. Es gibt tausend Gründe, warum ein Personalentscheider einem Bewerber absagt: die Unterlagen waren unvollständig, das Porto fehlte, er konnte den elektronischen CV nicht öffnen, der Kandidat hat das falsche Studium, er verfügt über zu wenig Erfahrung, es waren schlichtweg bessere Bewerber vorhanden. Entscheidend für Sie darf nicht das DASS einer Absage sein, sondern das WARUM! Aus Fehlern lernt man. Scheuen Sie sich auch nicht, telefonisch den Grund für die Absage nachzufragen. Vielleicht lag es ja wirklich an irgendeinem kleinen Fehler, den Sie gemacht haben. Oder aber Sie merken dadurch, dass Sie Ihre Ziele schlichtweg zu hoch gesteckt haben. Die von Ihnen avisierte Position ist für Ihren Erfahrungshorizont einfach noch zu hoch. Bewerben Sie sich in Zukunft auf Positionen, die auch für einen Anfänger denkbar sind. So können Sie aus jeder Absage auch für sich selbst etwas mitnehmen – einen kleinen Lernerfolg oder auch nur den Umgang mit Niederlagen.

    • Weniger ist mehr! Die Personalverantwortlichen interessieren sich dafür, warum gerade Sie der richtige Kandidat für die vakante Stelle sind. Also helfen Sie ihm beim Nachdenken und stellen Sie die Vorteile kurz und knapp heraus. Aber keine Selbstbeweihräucherung („Ich war schon immer offen für Veränderung…“) und keine seitenlangen Abhandlungen. Sie haben in einem Anschreiben nur etwa 10 Sekunden Aufmerksamkeit, die darüber entscheiden, ob der Betreffende weiter blättert oder weiterblättert…

    • Wer eine Bewerbung schreibt, der sollte den Namen seiner Ansprechpartner schon kennen! „Sehr geehrte Damen und Herren“ sagt: Der Kandidat interessiert sich offenbar nicht besonders für das Unternehmen, bei dem er arbeiten möchte. Vesuchen Sie also im Vorfeld herauszufinden, wem genau Sie Ihre Unterlagen schicken. Jeder freut sich, wenn er seinen Namen liest.

    • Der Erfolg oder Misserfolg in einem Bewerbungsgespräch ist in der Regel entscheidend für Ihre nächsten beruflichen Jahre. Dies verdient Ihre volle Aufmerksamkeit! Gehen Sie also nie unausgeschlafen und übernächtigt in solch ein Gespräch.

    • Es gibt für den ersten Eindruck keine zweite Chance! Seien sie natürlich, unaufdringlich, nicht forsch, lassen Sie Ihr Gegenüber den Anfang machen, das Eis brechen. Versuchen Sie schnell herauszufinden, was er/sie für ein Typ ist und stellen Sie sich auf ihn ein. Hören Sie vor allem zu.
      Denn: Wir Menschen brauchen 3 Jahre um reden zu lernen, für das Schweigen 50 Jahre.

      Nicht nur Ihr Gegenüber herausfinden lassen, ob Sie zu der avisierten Position passen. Auch Sie müssen durch dieses Gespräch Eindrücke über den Job, aber vor allem über das Unternehmen und die Kultur bekommen. Seien Sie mutig und stellen Sie Fragen, damit am Ende eine beidseitige Urteilsfindung möglich ist.

      Keine Rolle spielen. Schauspielern hilft vielleicht im Moment, wenn Sie aber deswegen den Job bekommen, müssen Sie diese Rolle die nächsten Jahre durchhalten. Keine einstudierten Antworten geben, die in den typischen Bewerbungsguides stehen.

      Beispiel für große Öde im Bewerbungsgespräch: Die beliebte Frage nach Stärken oder Schwächen….         90 % der Befragten nennen inzwischen „meine Ungeduld“ als ihre größte Schwäche – weil es gut klingt und so in jedem Handbuch steht.

    • Eine Anzeige, bei der Sie nicht wissen, wer dahintersteckt, sollte sehr kritisch betrachtet werden. Sie wissen nicht, wer Ihre doch sehr vertraulichen Unterlagen erhält und was jemand damit anfängt. Nicht immer sind redliche Absichten dahinter, nicht selten suchen dubiose Headhunter nur Material zum Vermarkten. Vorsicht also, wir raten Ihnen davon ab: Denn wer wirklich einen Mitarbeiter sucht, kann damit auch in die Öffentlichkeit gehen – Vertrauen gegen Vertrauen.

    • Natürlich möchte niemand eine Schlaftablette einstellen. Übertriebene Jung-Dynamik ist aber meist aufdringlich und zeugt von egozentrischem Verhalten. Also langsam warm werden, sonst hat man schon verloren, bevor es überhaupt begonnen hat… „Auspacken“ kann man ja dann immer noch.

    • Wenn Sie eine Einladung bekommen haben, seien Sie vor allem pünktlich. Lieber etwas früher da sein und warten (nicht vorher anmelden, das ist auch unhöflich), das zeugt von Umsicht – und ist viel besser als die anschließende Rechtfertigung mit der verpassten S-Bahn. Wenn Ihnen ein Termin nicht passt, scheuen Sie sich nicht dies zu sagen und einen Alternativtermin auszumachen.

      Ein Tipp: Es ist immer besser, in einer Interviewrunde am Schluss zu sein. Da sind die Eindrücke der Interviewer am frischesten für die anschließende Entscheidungsrunde und es sind bereits Erfahrungs- und Vergleichswerte da. Das hilft, eventuell schon im Gespräch ein aussagefähiges Feedback zu bekommen.

    • Lassen Sie sich nach jedem Interview – wenn möglich sofort vor Ort – ein Feedback zum Gespräch geben. Damit halten sie ein Zwischenergebnis fest und das erste Feedback ist meist das Ehrlichste. Eine rhetorische Absage im Nachhinein hilft Ihnen nicht in Ihrer persönlichen Entwicklung. Scheuen Sie sich auch nicht, selbst ein kurzes Feedback zu geben, vor allem, wenn Ihnen das Gespräch gefallen hat.

    • Reden Sie nie schlecht über Ihren früheren oder Noch-Arbeitgeber. Sie kommen sonst als indiskrete Plaudertasche rüber und so werden Sie den Job nie kriegen. Jammern Sie also auch nicht über bestehende Probleme in Ihrem Job oder beruflichen Umfeld, sonst kommen Sie nur negativ rüber. Versuchen Sie immer positiv zu sein und machen Sie für Ihr berufliches Schicksal nie Ihre letzte Firma verantwortlich.

    • Wer fragt, führt! Fragen sind das wichtigste Steuerungselement eines Gesprächs. Je mehr Sie fragen, umso mehr erfahren Sie über Ihr zukünftiges Umfeld und Ihre kommende Aufgabe. Sie dürfen sich auch ruhig vorher Stichpunkte machen – das zeigt, dass Sie sich auf dieses Gespräch sorgfältig vorbereitet haben.

    • Seit Start des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) ist ein Foto nicht mehr zwingender Bestandteil einer Bewerbung. Vergessen Sie das! Auch wenn es formal so ist, jeder achtet darauf und der erste Eindruck zählt. Bitte geben Sie sich also Mühe, denn „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Und kein Bild sagt: Sie haben etwas zu verbergen. Gehen Sie idealerweise zu einem Photographen – das Geld ist gut investiert. Nichts ist schlimmer als ein schlechtes „Automatenphoto“ oder eine grimmige oder eine unangepasste Pose, also kein Foto à la Naturbild mit Dackel oder: Manager lehnt lässig an der Mauer und platzt vor Selbstbewusstsein…
      Keine zu großen oder divenhaften Einstellungen, es sei denn, Sie bewerben sich für eine Modenschau oder ein Casting für GZSZ.

    • Meist das sensibelste Thema. Warum eigentlich? Muss man sich schämen, wenn man Geld für seine Arbeit verlangt? Nein, also seien sie selbstbewusst und loten Sie wenn möglich die Bandbreiten vorher aus. Jeder Personalverantwortliche hat ein Budget, in dem er sich typischerweise bewegen will und hat selbst Vorstellungen, was Sie Wert sind. Fragen Sie ihn danach. (Klappt nicht immer, hilft aber, wenn ehrlich und offen diskutiert werden soll.)

    • Von Schraubstock bis hin zum feucht-nassen Erlebnis gilt auch hier: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Waschen Sie sich kurz vorher die Hände, ein trockener, angepasst normaler Händedruck ist immer noch die hygienischste Form des Erstkontaktes.

    • Die Nennung der Hobbys im Lebenslauf ist grundsätzlich interessant. Sie geben einen zusätzlichen Einblick in Ihre Person. Allerdings sollten diese „insides“ nicht zu detailliert dargestellt werden. Eher kurz halten. Seien Sie darauf gefasst, dass man Sie im Interview darauf anspricht, um sie besser kennenzulernen.

    • Überläßt viel zu viel dem Zufall. Wir raten davon ab!
      Meist kommen die Bewerbungen nicht zu der richtigen Person, nicht zum richtigen Zeitpunkt oder können nicht fachgerecht bearbeitet werden. Viele Unternehmen haben keine wirkliche Struktur für diese Form der Bewerbung. Die Sachbearbeiter müssen und wollen meist eine klare Zuordnung treffen oder reichen sie „unmotiviert“ in den Fachabteilungen rum. Dort kommen die Unterlagen nicht immer gelegen und verstauben nicht selten in den Schubladen – alles in allem genießen Sie hier nicht die Priorität, die Sie sich erwarten. Besser ist eine telefonische Kontaktaufnahme und eine kluge Recherche im Vorfeld, fragen Sie nach aktuellen Vakanzen, den richtigen Ansprechpartnern oder die gewünschte Vorgehensweise. Bewerben Sie sich dann gezielt und nehmen Sie Ihren Ansprechpartner in die Verantwortung.

    • Auch die Kleidung trägt natürlich nicht unerheblich zum so wichtigen ERSTEN EINDRUCK bei.
      Die Frage nach dem richtigen „Anzug“ ist leider nicht pauschal zu beantworten. Es hängt davon ab, bei welchem Unternehmen (Kultur) man sich bewirbt und für welche Position. Es ist also auch hierfür wichtig, sich mit dem potentiellen neuen Arbeitgeber zu beschäftigen und ein Gespür zu entwickeln. Eine allgemein gültige Regel sollte man jedoch befolgen:
      Ich muss nicht über die Kleidung beeindrucken, zu modisch kann andere in Verlegenheit bringen oder Sie werden als „Blender“ abgestempelt oder oder oder. Wichtig ist: sauber, gepflegt, angepasst und möglichst so, dass keiner sich daran stoßen kann.
      Ihre avantgardistische Note müssen Sie ja nicht unbedingt in einem Bewerbungsgespräch zu Markte tragen.

    • Bitte gehen Sie nicht mit gelbgefärbten Nikotinfingern oder mit schmutzigen Fingernägeln / Händen in ein Bewerbungsgespräch. Auch ungepflegte Zähne und starker Mund- bzw. Körpergeruch sprechen nicht für Sie. Also vorher noch ein „VIVIL“ einwerfen…

    • Die Körpersprache spricht für sich! Deshalb achten Sie darauf, dass Sie nicht wie ein Schluck Wasser im Stuhl hängen oder ständig hin und her zappeln oder gar an Ihren Fingernägeln kauen. Halten Sie Augenkontakt mit Ihren Gesprächspartner.

      Zu selten beschäftigen wir uns mit uns selbst und unseren Eigenarten. Tun Sie dies vor einem anstehenden Gespräch und simulieren Sie doch mal mit einem Bekannten ein Interview-Szenario. Lassen Sie sich von ihm danach Feedback geben, nehmen Sie das Gespräch mit Videokamera auf und entdecken Sie sich selbst. Sie werden über Ihre Macken staunen und einen entscheidenden Schritt zur „Selbsterfahrung“ gehen!

    • Gehen Sie nie in (halb-)krankem Zustand ins Bewerbungsgespräch. Man wird von Ihnen 100%ige Fitness in diesem Gespräch erwarten und Ihnen keine zweite Chance einräumen. Die Angst, sich bei Ihnen anzustecken ist unterschwellig da und dies bringt Ihnen auch nicht gerade Pluspunkte.
      Sagen Sie einen bereits vereinbarten Termin lieber ab, damit zeigen Sie mehr Eigenverantwortung als wenn Sie Ihr Umfeld mit Ihren Grippeviren infizieren.

    • Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass man sich „in gegenseitigem Einvernehmen trennt“. Kein Grund also an Selbstbewusstsein zu verlieren, selbst Sabbaticals und längere Auszeiten können eine Entscheidung zu Ihren Gunsten, wenn es wieder ernst wird, durchaus auch positiv beeinflussen. Sie müssen nur gute Gründe haben, diese dürfen auch sehr menschlich sein und können auch kritisch mit Ihrem Vorarbeitgeber umgehen. Es darf in Ihrer Schilderung nur keine Polemik enthalten sein oder Betriebsinterna verraten werden.

    • …bricht das Eis. Sie müssen ja nicht gleich als „Gaudibursch“ in die Analen der skurilsten Interviewgespräche eingehen, aber Humor hilft, die Verkrampfung zu lösen und bringt das Gespräch auf eine persönlichere emotionale Ebene. Sollte Ihr Gegenüber dann aber dabei in den Keller gehen…wissen Sie auch woran Sie sind.

    • Das wohl wichtigste Kapitel bei einer Bewerbung. Weil´s darüber gar so viel zu sagen gibt, haben wir hier eine eigene Seite dazu.

    • Hüten Sie sich davor, banale Meinungen zu vertreten. Über nichts lässt sich schlechter streiten als über Politik, Essen, Religion, Fußball, das Leben an und für sich und so weiter. Wie schnell sind Sie hier im Fettnäpfchen, wenn Sie über schwarz reden und Ihr Gegenüber dabei rot sieht…

      Floskeln wie „Ich sag dann immer, dass…“ oder „Ich hab immer schon gesagt…“, „Fast hätte ich gesagt…“, „Ich würde mal sagen…“ sind nicht nur nervende Angewohnheiten, sondern auch grammatikalischer Unsinn.

    • Machen Sie sich Notizen, schreiben zeugt von Interesse und nicht von einem Gedächtnis wie ein Sieb. Fragen Sie, ob Sie mitschreiben dürfen, wenn etwas eventuell Vertrauliches an das Flipchart geschrieben wird. Das zeigt Loyalität und Sensibilität für die Situation.

    • Merken Sie sich die Namen der am Interview Beteiligten gut und nennen Sie sie öfters „beim Namen“. Das schafft eine vertrauliche Atmosphäre und ist eine offene Wertschätzung des Gegenübers.

    • Hier gilt, angepasst, nicht zu modisch, nicht zu aufdringlich, aber korrekt und gepflegt. Keine offenen Kragenknöpfe, keine grellen Krawatten oder aufdringliche Parfümfahne, bitte auch keinen „Schnee“ auf den Schultern und keine Sturmfrisur, weil es gerade draußen „von hinten wehte“. Prüfen Sie kurz vorher noch mal Ihre Erscheinung kritisch im Spiegel. Und wie schon gesagt…der Händedruck sollte für das Gegenüber auch nicht zum Erlebnis des Jahres werden…

    • …können erwähnt werden, wenn Sie sicher sind, dass die Person auch wirklich loyal und letztlich positiv über Sie berichtet.

      Wir erleben es so oft, dass die als Referenz Genannten gar nichts von ihrem Glück wissen und oft ein gar nicht so positives Feedback geben….

    • Sie ist Ihr Botschafter, der den Empfänger davon überzeugen soll, Sie zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Das heißt, eine schriftliche Bewerbung ist Verkauf per Post, ist Ihre persönliche Visitenkarte.

      Anschreiben = Soll die Aufforderung sein, Sie (den Bewerber) zum Gespräch einzuladen.

      Lebenslauf, ZeugnisseFotoGehaltsangaben = Sind die Beschreibung Ihrer Person und sollten durchaus persönliche Noten beinhalten. Die Bewerbung für eine PR oder Marketing Stelle muss daher anders aussehen als die für eine Buchhaltungsfachkraft.

      Achtung vor den Büchern „Wie bewerbe ich mich richtig?“, die aus Ihrer Bewerbung Einheitsbrei machen wollen. Sehen Sie dies kritisch und höchstens als Anregung, aber geben Sie Ihren Unterlagen die persönliche (Ihre persönliche) Note.

    • Verlassen Sie sich nicht auf 1 Gespräch, bilden Sie sich durch mehrere Besuche ein aussagekräftiges Urteil, ob das Unternehmen auch zu Ihnen passt. Lassen Sie sich zum Beispiel durch die Räume führen (bei einem Zweitgespräch) und fragen Sie nach Möglichkeiten, mit Ihren zukünftigen Kollegen ein Gespräch führen zu können. Ein seriöses Unternehmen wird Ihnen diesen Wunsch nicht abschlagen – es will ja auch, dass Sie zufrieden sind und nicht im Nachhinein böse Überraschungen erleben.

    • Unpünktliche Menschen gelten schnell als unzuverlässig und es ist vor allem unhöflich. Ein schlechter Start in ein Gespräch. Also lieber 10 Minuten vorher da sein als zu spät.

    • Haben Sie eine Visitenkarte bekommen, dann stecken Sie sie nicht achtlos weg, benutzen Sie sie auch nicht als Schreibfläche, und verknuddeln Sie sie nicht im Gespräch wie einen Talisman. Sie ist ein symbolischer „Teil“ Ihres Gegenübers – von ihm überreicht und sollte während des Gesprächs vor Ihnen respektvoll liegen bleiben.

    • Gehen Sie nie unvorbereitet in ein Interview bei Ihrem möglichen zukünftigen Arbeitgeber. Machen Sie sich vorher über das Unternehmen schlau – dies ist heutzutage bei fast allen Unternehmen per Internet möglich. Sie sollen wissen, was das Unternehmen tut, Sie sollten auch ein paar Dinge anmerken können zu der Webpage des Unternehmens. Ob Kritik oder Lob, beides sollte im richtigen Ton und wohldosiert stattfinden. Und Sie sollten sich vorab ein paar Fragen überlegen, die Ihren zukünftigen Job oder Arbeitgeber betreffen.

    • Eine wichtige Frage ist, ob dies eine neue Position ist oder eine Nachbesetzung. Wenn ja, was ist mit dem Vorgänger passiert? Ist er gescheitert? Interessante neue Blickwinkel können sich aus der Frage ergeben. Trauen Sie sich.

    • Sie wollen im Vorstellungsgespräch Ihre(n) Gesprächspartner davon überzeugen, dass Sie der ausgeschriebenen Aufgabe gewachsen sind. Aber: Ein Vorstellungsgespräch ist kein Verhör, sondern ein zweiseitiger Austausch wissenswerter Informationen. Also stellen Sie auch Fragen, damit Sie sich anschließend die Frage beantworten können: will ich bei diesem Unternehmen in dieser Position arbeiten?

    • Fallen Sie Ihrem Gegenüber nicht ins Wort, zeigen Sie dass Sie ein guter Zuhörer sind und versuchen Sie, ein freundliches, sachliches und respektvolles Gespräch aufzubauen. Hören Sie wirklich zu, stellen Sie ruhig auch mal passende Fragen, denn so zeigen Sie Interesse.

    • Hat heute nicht mehr die Bedeutung wie früher – muss aber formal zu einer Bewerbung dazugehören. Aber jeder Personalchef weiß selbst, wie oft man Mitarbeiter weglobt und er kann die Inhalte relativieren. Die Zeugnissprache sollte man aber in jedem Fall kennen, damit der alte Arbeitgeber einem nicht ein „Ei“ ins Nest legt.