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    Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

    Mit Muster CV zum Download

    Eine erfolgreiche Bewerbung ist aufmerksamkeitsstark, passt zu der Ausschreibung und erzeugt Sympathie und Neugier beim Leser. In den meisten Fällen werden Sie nie erfahren, warum Sie nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurden. Eine Untersuchung des Portals „TheLadders“, in der über 10 Wochen unter anderem mit EyeTracking getestet wurde, geht von 6 Sekunden aus, wir sind etwas großzügiger und schätzen mal 10 Sekunden. Viel länger dauert es aber nicht, um zwischen „könnte passen“ und „passt nicht“ ein Urteil zu fällen.

    Hierbei wird im Wesentlichen das Anschreiben „überflogen“, das Foto angeschaut (ja, so ist es), der Name, die Position und der aktuelle Arbeitgeber. Darüber hinaus schaut man sich die Zeiträume der Jobs und die Ausbildung an sowie die Erklärungen, warum man was gemacht hat und was die Jobinhalte waren. Das alles geht duch die Routine so schnell, dass man wenig Zeit hat, den Leser von seinen Qualitäten und guten Absichten zu überzeugen.

    Im Anschluss haben wir für Sie Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und einen „Beispiel-Lebenslauf“ zusammengestellt, der in Zusammenarbeit mit Personalentscheidern entstanden ist. Es kommt uns darauf an, dass Sie den heute üblichen Aufbau verstehen, weicht er doch inzwischen sehr vom klassischen „tabellarischen“ Lebenslauf ab.

    Natürlich hätten Sie gerne ein „Muster“, das Sie als Standard für alle Ihre Bewerbungen verwenden wollen, aber genau von dem raten wir Ihnen ab. Denn „Einheitsbrei“ gibt es genug und Sie wollen doch nicht in der Masse versinken, sondern mit Ihren Unterlagen positiv auffallen und den Leser beeindrucken – gleichzeitig aber authentische und für die Bewerbung hilfreiche Informationen über sich zusammenstellen.

    erfolgreiche Bewerbung

    Sie haben maximal 10 Sekunden – langweilen Sie daher nicht mit Ihrem Gesulze, wie toll Sie sind.

    Nichtssagende Plattitüden gibt es genug. Jeder ist ein Teamplaner, kommunikativ und motiviert.

    Punkten Sie mit individuellen Erlebnissen und Fakten, die auf die Ausschreibung passen!

    Sie haben die Wahl: Punkten in 10 Sekunden oder gnadenlos scheitern

    Trennen Sie sich von dem Gedanken, dass in der Firma jemand sitzt, der nur für Sie da ist und der unendlich viel Zeit und Lust hat, sich durch alle Feinheiten durchzuarbeiten, was er auf den Schreibtisch bekommt. Es ist wie in der Werbung: Nur was auffällt und zu dem passt, was mich gerade beschäftigt, erhält besondere Aufmerksamkeit. Wir haben alle KEINE ZEIT. Wenn Sie eine Zeitung lesen, dann suchen Sie sich auch nur die Artikel aus für Sie interessanten und ansprechenden Headlines raus. Sie lesen NICHT die komplette Zeitung, um herauszufinden, ob vielleicht doch noch etwas überraschend Interessantes dabei sein könnte. Denn dafür haben Sie KEINE ZEIT.

    Das Erstellen eines Lebenslaufes ist also die Kunst, genau das herauszustellen, was der „Konsument“ gerade braucht. Er hat für alles andere KEINE ZEIT. Viele denken, ich erzähle alles von mir und der Leser sucht sich dann schon raus, was er braucht. Genau das passiert aber nicht. Ein Überangebot führt zu einem „Daten-Overflow“ und die Bewerbung wird scheitern.

    Der grundsätzliche Aufbau einer Bewerbung:

    Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen eine elektronische Bewerbung erhalten will. Diese soll handlich, ansprechend und übersichtlich sein. Vermeiden Sie also viele einzelne Pakete, sondern packen Sie alles in eine Datei, die auch nicht zu groß sein sollte (max. 5 MB). Das Anschreiben sollte als erste Seite inkludiert sein. In der E-Mail können Sie das Anschreiben leicht abwandeln und als reinen Text nochmals wiederholen.

    Seien Sie nicht zu „fancy“, der optische Eindruck sollte übersichtlich sein. Farben und Graphiken bitte nur sparsam verwenden, nur wenn Sie sich für die Position eines Kreativdirektors bewerben und wissen, was Sie tun, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

    Aufbau der E-Mail mit dem Attachment, die Sie versenden:

    • Das Anschreiben: eine, max. 2 Seiten
    • Die persönlichen Basisdaten auf der ersten Seite mit Foto (auch wenn das rechtlich nicht mehr erforderlich ist), Information zur Bewerbung für welche Firma und für welche Position
    • Der berufliche Werdegang mit der aktuellsten Position am Anfang. Zeitspanne, Tätigkeit, Arbeitgeber, Jobtitel und erworbene Kenntnisse
    • Die sogenannte „Dritte Seite“ ist optional, muss also nicht sein, ist aber hilfreich und wird zunehmend genutzt. Sie kommt im Anschluss an Ihre beruflichen Stationen. Hier können Sie auf einer Seite die Tätigkeit bei einem Unternehmen tiefergehend erläutern. Das macht Sinn, wenn z.B. das Unternehmen nicht bekannt ist, Ihr Job nicht selbst erklärend ist oder Sie bestimmte Erfolge herausstellen wollen.  Absolventen sollten dies nutzen, um hier Praktika, Auslandsaufenthalte o.ä. im Detail zu erwähnen. Sie betiteln diese Seite einfach mit: „Detaillierte Erläuterung zu Tätigkeit…“ oder „Projektblatt zu …“
    • Der schulische Werdegang und die abgeschlossene Ausbildung, Besondere Weiterbildungen & Fähigkeiten, Sprachen, Hobbies
    • Unterschrift und Datum
    • Attachements, Abschlusszeugnis, Arbeitszeugnisse, besondere Zertifikate
    Dimitri van den Oever, Personalberater

    „Das Wichtigste ist, dass der Leser den Eindruck hat, dass Sie nur für ihn diese Bewerbung erstellt haben und Sie sich genau auf die Anforderungen aus der Stellenbeschreibung beziehen.“

    Dimitri van den Oever, Senior Partner

    Laden Sie sich hier unsere Tipps aus Christian Papes Erfolgsbuch „Traum! Job! Now!“ zum Erstellen einer optimalen Bewerbung auf 23 Seiten plus zwei verschiedene Vorlagen für Muster-CVs herunter und ändern Sie ihn nach Ihren Bedürfnissen ab:

    Download

    Muster Lebenslauf

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    ( 1. Seite)
    Curriculum Vitae

    Markus Mustermann

    Bewerbung für die Firma ….

    für die Position: ….

    Foto, bitte vom Fotografen machen lassen

    Persönliche Daten

    Markus Mustermann
    Musterstraße 33
    89000 Musterhausen

    Tel.: 08080 / 3322110
    Mobil: 0170 / 7003000
    E-Mail: muster.mann@muster.de

    Geboren 1. Januar 1963 in Musterstadt
    Verheiratet, ein Kind

    Datum: 1.1.2013

     

    Den vollständigen Muster- CV erhalten Sie über unser Download Center HIER

    Zusätzliche Tipps für die Erstellung eines elektronischen Lebenslaufes

    Was ist ein CV und wie sollte er aussehen?
    1. Der Begriff „CV“

    Der „CV“ (Curriculum Vitae) ist eine spezielle Form der Bewerbungsunterlage. Diese Form wurde aus dem amerikanischen Personalmarkt übernommen und setzt sich zunehmend auch in Deutschland durch.
    Im Gegensatz zum klassischen deutschen Lebenslauf, der chronologisch und „von hinten nach vorne“ aufgebaut ist (also beginnend mit den ersten Stationen) beginnt der CV mit den jüngsten Ereignissen. Die aktuellen Ergebnisse werden also nach vorne gestellt und bilden so ein verkaufsorientiertes Werkzeug. Der Verfasser ist im Mittelpunkt seines Verkaufsprospektes über seine Person und das muss man nutzen, um dem Leser damit seine Erfahrungen, Talente und Vorzüge bezogen auf die Aufgabe, für die man sich bewirbt, „rüber zu bringen“.
    Die Kunst ist es also, aus diesem Steckbrief eine interessante und leicht lesbare Lektüre zu machen, die den Leser anregt, mehr über die Person zu erfahren. Daher sollte man Qualität vor Quantität setzen, nicht mit Fakten erschlagen, sondern seine persönlichen Erfahrungen, beruflichen Stationen und gelernten Fertigkeiten mit kurzen Kommentaren und Analogien versehen.
    Inhaltlich muss daher sorgfältig formuliert werden und auf die Vakanz, auf die Sie sich gerade bewerben, genauestens abstimmen.
    Nehmen Sie dem Leser das Denken ab, warum genau SIE für diese Position die richtige Besetzung sind – und überlassen Sie das nicht dem Zufall.

    Ihr CV soll also vor allem Interesse an Ihrer Person wecken und dem Leser „Appetit“ darauf machen, Sie kennen zu lernen. Nehmen Sie daher keine standardisierten Floskeln oder tabellarischen Formulare, aus denen erkennbar ist, welches Buch dazu Sie gerade gelesen haben. Drücken Sie „Ihrem Lebenslauf“ den eigenen persönlichen Stempel auf, eine gewisse Kreativität fördert das Interesse und die Neugier an Ihrer Person. Nur übertreiben soll man es auch nicht, es sei denn, Sie bewerben sich als Kreativdirektor bei einer Agentur. Es gibt nur ein paar Dinge, die zentral wichtig sind, deshalb haben wir im Anschluss einen Leitfaden dazu zusammengestellt.

    2. Die Form
    Erstellen und Versenden Sie immer nur ein Dokument. Das ist übersichtlicher und zur weiteren Bearbeitung des Adressaten besser archivierbar. Versenden Sie keine ZIP-Dateien mit 50 Anhängen, das ist nicht zu handeln und wird in der Regel aus Sicherheitsgründen gar nicht erst geöffnet. Nur die letzten Zeugnisse sollten in das Word Dokument hinein kopiert werden, zu viel Information, zu viele Zeugnisse wirken eher kleinkariert und blähen auch die Größe des Dokumentes unnötig auf. Oft werden Zeugnisse sowieso nicht mehr so hoch bewertet. Sollte der Adressat mehr Information benötigen, wird er sie später explizit anfordern.

    3. Der Aufbau der Bewerbung
    Formulieren Sie als erste Seite ein nettes, sympathisches, aber kurzes Anschreiben. Beziehen Sie sich auf die Position und erklären sie kurz, warum Sie auf die Vakanz ideal passen. Nehmen Sie dem Leser dabei das Denken und Interpretieren ab. Machen Sie nur keine Ausflüge in Superlative oder Floskeln (Ich war schon immer ein Menschenkenner…“, „Ich bin ein echter Vertriebsprofi…“), sondern benutzen Sie Fakten und beschreiben authentisches Verhalten von Ihnen.
    Auf der zweiten Seite nach dem Anschreiben können Sie ein Photo von sich einbauen und dabei die wesentlichsten Daten zu Ihrer Person skizzieren. Bitte geben Sie sich Mühe mit dem Photo, denn „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Gehen Sie idealerweise zu einem Photographen – das Geld ist gut investiert.
    Verschweigen Sie nie ihr Alter, auch wenn Sie sich zu alt für die Position fühlen. Damit diskriminieren Sie sich nur selbst und schüren unnötiges Misstrauen.
    Erwähnen Sie auch Gehaltsvorstellungen, Kündigungsfristen und alle relevanten persönlichen Daten zu Ihrer Person.
    Ein Lebenslauf ist ein Dokument, es sollte deshalb auch unterschrieben sein und ein Datum enthalten. Das gilt auch bei elektronischen Lebensläufen mit Ihrer eingescannten Unterschrift – das wirkt zudem professionell. Lassen Sie die Bewerbung unbedingt von einem Dritten Korrekturlesen – Fehler sind mehr als nur peinlich, sie lassen Rückschlüsse auf Sorgfalt, persönliches Arbeitsverhalten und mangelhafte Deutschkenntnisse zu.

    Verwenden Sie nicht zu viele verschiedene Schrifttypen, ändern Sie nicht zu oft das Format und den Stil (fett, kursiv, unterstrichen…), das macht den Lebenslauf nur unruhig. Hält man eine Stilform ein, ist der Lebenslauf übersichtlicher.

    4. Inhalte
    Beginnen Sie mit Ihrer letzten Tätigkeit.

    Listen Sie Zeit (Monat/Jahr) mit Positionsbezeichnung und Firma auf. Beschreiben Sie dann kurz das Unternehmen, eventuell die Firmenkultur und erläutern Sie Ihre Aufgabe. Nehmen Sie dabei Bezug auf die Dinge, die für den Leser besonders interessant sind in Bezug auf die Vakanz und geforderten Fähigkeiten und Erfahrungen, auf die Sie sich bewerben. Es wird also Station für Station der Schwerpunkt der Tätigkeit dargestellt sowie besondere erworbene Kenntnisse. Diese Ausführungen orientiert man idealerweise an der ausgeschriebenen Position.

    Stellen Sie Tätigkeiten, die für die angestrebte Position nützlich sind, ausführlicher dar. Wichtige Punkte sind in diesem Zusammenhang: besonderes Know-how, Personalverantwortung und Budgetverantwortung sowie z.B. Kunden und betreutes Gebiet/Branchen bei Vertriebspositionen. Zur Beschreibung der Tätigkeit bitte Stichpunkte verwenden und keine „Romane“ verfassen. Sollten die Unternehmen, bei denen Sie tätig waren, weniger bekannt sein, so geben Sie eine kurze Erklärung oder ein kurzes Firmenprofil darüber ab.

    Erklären Sie auch kurz zwischen den Stationen, warum Sie von einer Position zur nächsten gegangen sind, also Ihre Wechselgründe. Es sollte damit ein roter Faden erkennbar sein, das wirkt strategisch und zeigt, dass Sie Ihre Karriere sinnvoll planen. Hobbies: Die Nennung der Hobbies ist grundsätzlich interessant. Sie geben einen zusätzlichen Einblick in Ihre Person. Allerdings sollten diese „insides“ nicht zu detailliert dargestellt werden. Eher kurz halten. Seien Sie darauf gefasst, dass man Sie im Interview darauf anspricht, um sie besser kennen zu lernen.

    Bezüglich des Zeitraums einer Ausbildung/Weiterbildung/Beschäftigung ist es wichtig, auch Monate der Beschäftigung und nicht nur Jahreszahlen anzugeben.

    Ist es nicht möglich den Lebenslauf von Anfang bis Ende chronologisch aufzubauen, muss innerhalb der Unterpunkte die Chronologie eingehalten werden. Die persönlichen Angaben müssen vollständig sein. Wichtig ist die Nennung einer Telefonnummer, da immer mehr Unternehmen dazu übergehen, den Bewerber gleich direkt telefonisch zu kontaktieren. Es macht keinen guten Eindruck, wenn das Unternehmen erst die Telefonnummer eruieren muss. Sollten Sie bestimmte Kontaktaufnahmeformen (oder -zeiten) nicht wünschen, so schreiben sie dies explizit dazu (z.B. in der Firma).

    Praktika/Weiterbildungen: Nicht alle Praktika und Weiterbildungen sind wichtig. Praktika sind dann wichtig, wenn man noch nicht mehrere Jahre Berufserfahrung hat. In diesem Fall sollte auch die Tätigkeit während des Praktikums ausführlicher dargestellt werden, gerade, wenn sie für die Position, für die man sich bewirbt, hilfreich ist. Dies spielt im technischen Bereich eine große Rolle.

    Weiterbildungen sind insofern wichtig, wenn sie einen Beitrag zur besseren Qualifikation für die angestrebte Position leisten. In diesem Fall werden sie, ebenfalls wie die Praktika, bezüglich der Inhalte ausführlicher dargestellt.

    Schule/Ausbildung/Studium: In diesem Bereich ist auf jeden Fall der höchste Abschluss anzugeben. Ist das ein Studium, dann unter Nennung der Fachrichtung und des Studienschwerpunktes sowie der Hochschule, an der man studiert hat.

    Wurde vor dem Studium bereits eine Ausbildung absolviert, sollte auch diese genannt werden. Sprachkenntnisse sind aufzuführen. Ebenso werden PC-Erfahrung und andere Kenntnisse, gerade im technischen Bereich, aufgeführt.

    Beispiel für ein Anschreiben: HIER

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