Karriere mit 50: So machen Sie sich für neue Jobs interessant

focus 09.44.23Christian Pape in Focus:

Zu teuer, zu unflexibel, zu wenig Fachkompetenz – die typischen Klischees über ältere Mitarbeiter verbauen erfahrenen Bewerbern oft die Chance auf einen neuen Job. FOCUS Online erklärt, wie routinierte Arbeitnehmer dieses vermeintliche Manko beheben.

Die Supermarktkette Netto wagte das Experiment bereits vor einigen Jahren: In zwei ihrer damals 212 Filialen in Deutschland ließ sie ausschließlich über 45-jährige arbeiten. Bei den Kunden der so genannten „Oldie-Märkte“ kamen die Erfahrung und das Engagement der Routiniers gut an. Inzwischen hat Netto das Konzept unter anderem aufgrund des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes begraben müssen. Doch noch immer ist der Anteil der älteren Arbeitnehmer hoch: „Ein guter Mix zwischen jungen und älteren Mitarbeitern ist auch ein idealer Weg“, erklärt Margit Kühn, stellvertretende Deutschland-Chefin der Kette.

So wie Netto vertrauen in Deutschland bisher nur wenige Unternehmen auf die Generationen 45+ und älter, wenn sie neue Mitarbeiter einstellen. Noch immer konzentrieren sich viele Personalverantwortliche in Deutschlands Firmenzentralen darauf, möglichst jungen Nachwuchs zu gewinnen. Jobsuchende mittleren Alters registrieren neben dem Faible der Personalchefs für junge Mitarbeiter noch ein weiteres Phänomen, das es ihnen schwer macht, jenseits der 50 wieder eine neue berufliche Aufgabe zu finden: „Es gibt viele Vorbehalte gegen ältere Arbeitnehmer“, beobachtet der Münchner Personalberater Christian Pape.

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