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    Kontakt mit Headhuntern: Fünf Dinge, die Sie beachten sollten

    Kontakt mit Headhuntern: Fünf Dinge, die Sie beachten sollten

    Kontakt mit Headhuntern: Fünf Dinge, die Sie beachten sollten 673 276 Christian Pape

    Christian Pape im Interview auf N-TV: Montag, 16. Februar 2015

    Ein Headhunter ruft an – womöglich der erste Schritt zu einer spannenden beruflichen Veränderung. Doch auf dem Weg dahin kann einiges schieflaufen. Hier eine Übersicht von Dos and Don’ts im Umgang mit Personalberatern.

    Headhunter leben von ihrem Netzwerk. Davon, dass sie Firmen passende Kandidaten für offene Stellen vorschlagen können – und im besten Fall finden sie diese in der eigenen Kartei. Für Fach- und Führungskräfte mit Karriereambitionen ist es deshalb ungemein hilfreich, bei passenden Personalberatern präsent zu sein. Klassischerweise wird man vom Headhunter gefunden. Viele Berater reagieren aber auch auf aussagekräftige Initiativbewerbungen aufgeschlossen. Was sollte man im Kontakt mit dem Headhunter tun? Und was lieber bleiben lassen?

    1. Ein Anruf ist noch kein Grund zum Feiern

    Die meisten Menschen finden es schmeichelhaft, von einem Personalberater kontaktiert zu werden. Doch allein von der Berufsbezeichnung sollte man sich nicht blenden lassen. Denn mit den Headhuntern ist es wie mit den Maklern: Jeder, der möchte, darf sich so nennen und in den letzten Jahren sind entsprechende Agenturen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Zunächst gilt es also, durch gezielte Fragen herauszufinden, ob man es mit einem seriösen Gesprächspartner zu tun hat. Interessant sind unter anderem die Referenzen. Es empfiehlt sich, dem Berater etwas auf den Zahn zu fühlen, um herauszufinden, ob er tatsächlich die wichtigen Leute in den genannten Unternehmen kennt.

    Fragwürdig ist es immer, wenn Headhunter sich nicht zur ausgeschriebenen Stelle äußern wollen. Man sollte Offenheit erwarten können. Nur wenn die Position noch besetzt ist, kann es sein, dass es noch keine konkreten Informationen zum Auftraggeber gibt. Erfahrene Berater wüssten aber, wie sie mit solchen Situationen umgehen, so Christian Pape, der mit seiner Pape Consulting Group AG seit über 20 Jahren im Geschäft ist.

    Ansonsten gilt beim ersten Kontakt: schön den Ball flach halten. Dass der Headhunter anruft, bedeutet zunächst einmal nur, dass man grundsätzlich für eine Position in Betracht kommen könnte. Nicht, dass man den Job schon in der Tasche hat.

    2. Den richtigen Berater finden

    Wer selbst den Kontakt zum Personalberater sucht, sollte schon etwas Vorarbeit leisten. Es bringt wenig, die eigene Bewerbung nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen. Die meisten Berater sind auf bestimmte Branchen oder Bereiche spezialisiert und hier sollte man ansetzen. Zeit ist ein knappes Gut, das sollte Bewerbern klar sein: „Der Berater hat rund um die Uhr in seinen Projekten zu tun und selten Zeiten, in denen er entspannt vor dem Telefon sitzt, um auf Ihren Anruf zu warten.“, betont Pape beim Karrierenetzwerk Experteer. „Der Headhunter ist nur interessiert, wenn Sie ihm etwas bieten können, also in seine Branche passen oder sich direkt für eine Stelle interessieren“, sagt Pape. Wer sich für ein ganz bestimmtes Unternehmen interessiert, wendet sich am besten an dessen Personalabteilung und fragt, mit welchem externen Berater man zusammenarbeitet.

    3. Richtige Bewerbung

    Eine nichtssagende Massenmail wird vermutlich keine Türen öffnen. Bei einer Initiativbewerbung – und auch wenn der Berater die Unterlagen anfordert – sollte man gut strukturierte Dokumente einschicken, die einen schnellen Überblick erlauben.

    Den ganzen Artikel von Christian Pape auf N-TV lesen Sie HIER

    1 Kommentar
    • Super Artikel, da hat man gleich eine viel bessere Ahnung, wie man sich den Kontakt mit einem Headhunter vorstellen kann. Wichtig ist denke ich vor allem, dass es noch keine sichere Sache ist, nur weil man einmal mit dem Headhunter telefoniert hat.

    Kommentare sind geschlossen.

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