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    Die besondere Situation im deutschen Arbeitsmarkt…

    Der Arbeitsmarkt im angelsächsischen oder amerikanischen Raum dient oft gerade in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Personalberatern als Vorbild, das man gerne auf Deutschland transportiert. Dort ist es viel einfacher, qualifizierte Kandidaten zu finden und die Berater arbeiten meist „auf Erfolg“. Paradiesische Zustände für personalsuchende Unternehmen, warum soll es denn dann in Deutschland anders sein?

    Oft stoßen wir im Verlauf einer Suchanfrage auf diese Frage. Oft sind dem Personalentscheider hier die Hände gebunden, weil das Headquarter „seine“ Erfahrungen auf Deutschland 1:1 transportiert und keine Alternativen zulässt.

    Warum aber ist es auf Deutschland nicht transportierbar? Warum führt zum Beispiel eine erfolgsbasierende Suche eklatant weniger zu dem gewünschten Ergebnis als in USA oder UK…?

    Die Antwort ist: Weil der Arbeitsmarkt, seine Gesetze und das typische Verhalten erfolgreich Beschäftigter und deren Mentalität völlig anders ist.

    • Gute Kandidaten, die nicht unbedingt wechseln müssen, verhalten sich in Deutschland viel vorsichtiger und zeigen ohne Not kaum Wechsel-initiative. Die latente Unzufriedenheit ist zwar groß, aber nicht groß genug, um von sich aus tätig zu werden.
    • Der Bewerbermarkt ist im angelsächsischen Raum völlig anders. Die Wechselwilligkeit ist dort viel größer, auch weil die Arbeitsrechts-bedingungen, Kündigungsgründe und Kündigungsfristen viel schlechter sind als in Deutschland, sodass es dort Gang und Gäbe ist, selbst regelmäßig „Benchmarking“ zu betreiben und sich offen nach Alternativen umzusehen. Daher floaten dort viel mehr „gute“ Profile als in Deutschland, was die Arbeit eines Personalberaters stark vereinfacht und er dadurch nur geringe Kosten hat.
    • Seinen Lebenslauf zu verteilen ist für einen Engländer oder Amerikaner immer positiv behaftet („Was kann mir alles Gutes dadurch passieren“) und ohne großes Risiko, in Deutschland verhält man sich viel vorsichtiger und hat immer Angst, sich schnell als Suchender zu entlarven („Was kann mir alles Schimmes dadurch passieren“).
    • Der große Mangel an hochqualifizierten Kandidaten, der so nur in Deutschland vorherrscht, verbunden mit der hohen Nachfrage nach Fach- und Führungskräften, bedingt völlig andere Gesetze im Vorgehen bei der Kandidatensuche. Diese Situation, auch bedingt durch die Konjunktur und boomende Wirtschaft, ist einzig auf der Welt. Kandidaten wollen und müssen überzeugt werden, durch intensive lang anhaltende Gespräche, Vertrauen muss aufgebaut werden und die Wechselgründe müssen gut herausgearbeitet werden. Viel mehr „Arbeit“ für einen professionellen Headhunter, der dies bei einer Suche, die nur auf Erfolg basiert, nicht leisten wird.

    Andreas Schönemann

    „Besondere Vorgaben bedingen besonderes Vorgehen!“

    „Die deutsche Konjunktur boomt nachhaltig. Die wachsende Nachfrage nach Fach- und Führungskräften bedingt besonderes Vorgehen bei der Suche. Mit uns sind Sie auf der sicheren Seite, nur die Besten für Ihr Unternehmen zu finden!“
    Andreas Schönemann, Senior Partner

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