Traum! Job! Now!: Wir bieten Ihnen hier eine exklusive Leseprobe…

…des Erfolgsbuches von Christian Pape.

erfolgreiche Jobsuche

»Aus dem Buch:«
Zielsetzung

Noch ‘n Ratgeber?

Dieses Buch soll allen Arbeitslosen Mut machen und ihnen Wege aufzeigen, wie sie nicht nur einen neuen Job, sondern auch gleichzeitig eine Tätigkeit bekommen, die ihnen langfristig Spaß macht und Zufriedenheit bringt. Der Begriff „Jobsuche“ wird völlig neu definiert und die Suche selbst erfolgt auf neuen, wesentlich aussichtsreicheren Wegen, als man es gemeinhin kennt und erwartet.
Dieses Buch soll aber auch alle, die unzufrieden in ihrem Job sind, dazu ermuntern, dies nicht als persönliches Schicksal hinzunehmen, sondern einen Schritt nach vorne zu gehen und – wenn man es richtig angeht – den Traumjob zu finden. Aus der Erkenntnis heraus folgt der Königsweg zum Ziel, mit vielen Beispielen, Erklärungen und Hintergrundinformationen.
Das Buch soll auch suchenden Unternehmen aufzeigen, wie Personalbeschaffung heute funktioniert und welche Chancen und Risiken sich hinter den verschiedenen Suchmethoden verbergen.

Einen großen Teil widmet der Autor dem Thema: Warum ist das so? Warum finden Firmen nicht die Mitarbeiter, die sie suchen, und warum finden Arbeitssuchende nicht die Beschäftigung, die zu ihnen passt? Warum nehmen wir alle unser Jobschicksal so unkritisch hin und tun nichts dagegen? Auf die Analyse folgen Schlussfolgerungen und Hilfestellungen, wie man diese Verhinderer erkennt und damit positiv umzugehen lernt.
Millionen Menschen sind nicht begeistert von ihrem beruflichen Wirken. Sie sind frustriert, enttäuscht, verärgert und freuen sich nur auf eines: auf den Feierabend. Oder sie haben bereits unfreiwillig Feierabend, weil sie arbeitslos sind. Oder der Feierabend kam durch den Nebeneingang, weil man nun mit Gehörsturz und einigen Schläuchen durch die Nase auf der Intensivstation liegt – aufgrund totaler Überarbeitung und Burn-out-Syndrom. All das passiert morgens um halb zehn in Deutschland, trotz Knoppers keine guten Nachrichten, weder für die Firmen noch für die Jobmaschine Deutschland. Am wenigsten für die Betroffenen.
Aber die ultimativen Jobflüsterer sind nicht weit. Erste-Hilfe-Ratgeber für die frustrierte Zielgruppe gibt es genug. Und die CD aus der Reihe „Selbstmotivation – kompakt“ verrät Ihnen nun fröhlich und exklusiv:

„Sprenge deine Grenzen! Du bist ein Adler – flieg!“

Sie überlegen kurz, schauen an sich herunter und stellen fest: Sie sind kein Adler. Sie wollen auch nicht fliegen. Sie wollen einen Job, der Spaß macht.

Im Buchladen entdecken Sie den Titel:

„Du schaffst alles was du willst!“

Sie überlegen wieder. Und möchten genervt antworten: „Danke für den Tipp, weiß mein Chef auch Bescheid?“
Selbsternannte Experten, Pädagogen, Kommunikationsexperten erklären gerne die Welt, wie man „endlich“ einen Job findet, wenn man nur ausdauernd genug Bewerbungen auf Hochglanzpapier verschickt und seinen Werdegang in Excel-Tabellen presst. Dazu gibt es dann Vordrucke für Lebensläufe, Anschreiben und Textmodule, aus denen Sie dann Ihren Lebenslauf basteln können. Malen nach Zahlen auf hohem Niveau!
Ich kann Ihnen schon so viel verraten: So wird‘s nix mit dem Traumjob! All diese sicher gut gemeinten Gehhilfen „zum Durchstarten“, die den Eindruck vermitteln, allein durch Motivation und Durchhalteparolen kommt man zum Ziel, sind nichts anderes als intellektueller Sondermüll. Noch schlimmer: Haben Sie sich die Motivations-CD gegeben und beabsichtigen nun, vollgepumpt mit Adrenalin, bei der Firma, bei der Sie arbeiten möchten, mit: „Jajaja, ich schaffe es, ich sprenge jetzt meine Ketten!“, brüllend die Personalabteilung entern, dann erzeugen Sie damit vermutlich kein neues Jobgefühl. Lassen Sie das lieber und warten Sie, bis der Anfall vorüber ist. Auch wenn Sie mit Ihrer Vita nun alle namhaften Unternehmen fluten möchten, wird das auch nicht den gewünschten Erfolg bringen, weil man eben nicht durch „Finger wund schreiben“ und eifriges Verschicken von Lebensläufen an seinen Traumjob kommt.
Alle Ratgeber haben bisher offenkundig versagt, sonst gäbe es ja mehr glückliche Gesichter, wenn man sich über „die Arbeit“ unterhält. Irgendwas läuft falsch im Knoppersland, denn weit über 80 Prozent aller Arbeitnehmer sind hochgradig unzufrieden mit ihrer Tätigkeit. Das renommierte Marktforschungsinstitut Gallup hat für 2008 in seinem jährlichen „Engagement-Index“ erhoben, dass 67 Prozent der Beschäftigten in Deutschland keine echte Verpflichtung ihrer Arbeit gegenüber spüren und 20 Prozent sogar „aktiv total unengagiert“ sind. Eine schockierende Bilanz, die aber erklärbar ist, denn in erster Linie wird falsch gesucht, miserabel ausgewählt und dann an der Fehlentscheidung souverän festgehalten. Bis zum Schluss – was immer das dann heißt!

Die Gesetze des Arbeitsmarktes haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt, die Art und Weise, wie nach Jobs gesucht wird, ist jedoch stehengeblieben. Firmen suchen zu allem Ärger auch noch völlig anders, als es ein Arbeitssuchender vermutet. Und das Internet ist zwar überall präsent, wird aber zur Jobsuche nur sehr „rudimentär“ eingesetzt. Dabei hat man, wenn man das World Wide Web klug nutzt, ein mächtiges Werkzeug für seine Traumjobsuche zur Hand. Wir werden genau da ansetzen.
Und es gibt noch mehr Hindernisse. Die wirklich interessanten Jobs werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit besetzt! Die Kunst ist es also, genau an diese Perlen heranzukommen. Wie das funktioniert? Lesen Sie weiter.

Und wir stehen uns zu allem Übel auch noch selbst im Weg. Wir hindern uns selbst am Handeln und reden uns die Welt schön. Wenn wir dann „Arbeit suchen“, dann sind wir viel zu unkritisch und zu wenig selbstbestimmt, ordnen uns den Entscheidungen der Firmen unter und sind froh, wenn wir „genommen“ werden. Ja, warum denn das jetzt? Wir werden auch hier neue Ansätze finden, die uns von der Rückbank in den Fahrersitz befördern!
Als „Headhunter“ begleite ich Personen bei ihrer beruflichen Karriere und suche für Unternehmen den bestmöglichen neuen Mitarbeiter. Das macht mir unendlich viel Spaß, und genau das wünsche ich Ihnen auch: dass Sie einen Job haben, der Sie vollends erfüllt und der Ihnen „unendlich viel Spaß“ macht. Nicht mehr und nicht weniger. Der Weg, den ich dazu aufgeschrieben habe, wird Ihnen andere Sichtweisen aufzeigen, denn die Öffentlichkeit weiß viel zu wenig, wie der Arbeitsmarkt heute wirklich funktioniert. Wenn wir nun gemeinsam hinter die Kulissen schauen und Sie die Möglichkeiten daraus für sich erkennen, dann werden Sie sagen: „Warum bin ich da nicht selbst darauf gekommen? Warum handele ich nicht schon längst, statt immer noch sinnlos herumzusitzen?“

Es ist kein Tschakka-Buch, jetzt muss ich Sie vielleicht enttäuschen, wenn Sie denken, ein paar gut gemeinte Schulterklopfer und dann geht’s los. Ich will und werde Ihnen keine übermenschlichen Fähigkeiten einflöten, damit Sie dann auf glühenden Kohlen laufen können, um so in Ihr Jobparadies zu taumeln. Ohne zu merken, dass Sie dadurch keinen neuen Job, sondern nur angesengte Hacken bekommen haben. Sie müssen dafür auch nicht die Sonne grüßen und auch nicht auf abnehmenden Mond warten.
Wir werden provokative Fragen stellen und beantworten. Warum sind so viele Menschen unzufrieden in ihrem Job und tun nichts? Was hindert mich selbst daran, aktiv zu werden? Wie sieht mein Traumjob aus und was muss ich tun, um ihn zu finden?
Ab jetzt sind Sie mittendrin, statt nur eine frustrierte Randgruppe, die nicht findet, wonach sie begehrt.
Sind Sie neugierig geworden, zu erfahren, wie der Arbeitsmarkt wirklich funktioniert, warum die guten Jobs in keiner Zeitung stehen, und wollen nun wissen, wie auch Sie Ihren Traumjob finden werden?
Dann legen wir doch los!

Lassen Sie uns nicht noch mehr Zeit verlieren.


Endlich Freitag

Es könnte so einfach sein. Ein Job, der Spaß macht, man geht pfeifend, quietschvergnügt und gut gelaunt ins Büro, freut sich auf den Tag, auf die kommenden Aufgaben, auf die Kollegen. Die ganze Stimmung ist inspirierend, motivierend, kurzweilig und spannend. Man ist bei der Sache, man lernt immer wieder neue Dinge, der Chef ist hilfsbereit und kollegial, die Firma ist erfolgreich, es gibt Anerkennung, Trainings, ein positiver Spirit ist überall spürbar, man ist einfach Teil in einem Ganzen, das jeden Tag Spaß macht. Jeder Tag ist ein Geschenk.

Ja klar, und die Erde ist eine Scheibe!

Ein modernes Märchen, nicht wahr? Denn die Realität im Job sieht leider oft nicht nach Paradies und Himbeerland aus. Man ist eher der Himbeer-Tony. Der Vollhorst. Die meisten von uns sind unzufrieden, bis hin zur inneren Kündigung. Frust bei der Arbeit, Zeit absitzen, warten, bis endlich Feierabend ist. Thank God it‘s endlich Friday!

Aktuelle Statistiken zeigen, dass nur 13 Prozent der Mitarbeiter ihre volle Leistungsfähigkeit im Job zeigen! Ist das nicht ein Debakel? Alle Ratgeber, alle Betroffenen, alle Firmen: Setzen, sechs! Und vor allem, sind wir nicht total bescheuert, dass wir das so unkritisch und teilnahmslos hinnehmen? Sind wir alle Masochisten? Macht keinen Spaß, egal. Muss ja.

Aber nein, stimmt, wir tun ja etwas: Wir jammern! Entweder ist der Job stinklangweilig oder wir sind überfordert. In jedem Fall gibt es zum Glück einen guten Grund zu stöhnen!

Wir sind lustlos, unmotiviert, schlagen die Zeit tot, surfen im Internet, jagen Moorhühner oder schmeißen online mit Schuhen auf US-Präsidenten. Ist das ein Stress heute! So geht der Tag schon irgendwie rum. Langeweile, Frust, Enttäuschung.

Oder es geht genau anders herum: Burn out. Ausgebrannt. Müde. Kaputt. Völlig fertig. Im Ohr fängt es schon an zu pfeifen.

War es das mit dem Traumjob? Entweder Sie kippen jetzt irgendwann kraftlos vom Bürostuhl oder andere Schicksalsschläge wie verlorene Ebay-Auktionen geben Ihnen den Rest und wecken in Ihnen das Bedürfnis, Frührentner werden zu wollen.

Aber nun mal im Ernst und unter uns: zufrieden zu sein sieht anders aus, oder?

Haben Sie schon aufgegeben, daran zu glauben, dass es ihn, den Traumjob, noch „irgendwo da draußen“ gibt, und suchen daher erst gar nicht? Oder warten Sie bereits darauf, dass Sie eine Abfindung bekommen? Oder dass Sie ja nur noch 20 Jahre bis zur Rente haben?

Oder hat es Sie bereits erwischt? Sind Sie schon längst arbeitslos? Man braucht Sie nicht mehr? 15 Jahre dabei, und Sie haben immer gedacht, dass sich Ihr Arbeitgeber bestimmt genauso loyal verhalten wird wie Sie. Und dann das. Betriebsbedingte Kündigung aus heiterem Himmel. Jetzt stehen Sie da und schreiben sich die Finger wund mit nutzlosen Bewerbungen. Nur Absagen. Der Frust steigt und steigt. Was jetzt? Endzeitstimmung. Ich bin ein Versager, ein Hemd, ein Niemand. Hartz 10. Ganz unten.

Dann habe ich wirklich, wirklich gute Nachrichten für Sie: Das alles muss nicht sein und es muss auch nicht so weit kommen. Und es ist noch lange nicht zu spät! Das soll jetzt nicht nach Therapie und Selbsthilfegruppe mit Stuhlkreis klingen, sondern es sind Vorgehensweisen und Umsetzungsstrategien, die in meinen Karrierecoachings seit Jahren erfolgreich angewendet werden. Ja, es ist möglich, Job und den Spaß unter einen Hut zu bringen. Ohne Kompromisse – wenn man nur weiß, wie es geht.

Das ist natürlich jetzt ein ganz lockerer Spruch von mir, ich kann Ihnen ja viel erzählen. Lassen Sie sich überraschen. Ich werde es mir auch nicht verkneifen, die Finger in ein paar Wunden zu legen. Das werden Sie vermutlich nicht so mögen, muss aber sein, denn sonst kommen wir nicht weiter.

Wir werden lernen, dass man nur den Vorgang der Jobsuche umkehren muss, dass man agieren muss, statt immer nur zu reagieren – dann klappt‘s auch mit dem Traumjob! Wir werden unsere „Verhinderer“ und ureigenen Ausreden beleuchten und zu beherrschen lernen, denn wir müssen endlich aufhören, uns selbst nach Strich und Faden zu belügen und zu betrügen.

Danach werden wir herausarbeiten, dass es sinnvoller ist, die Suche endlich anzugehen, statt weiter auf unserer Standspur abzuwarten und von allen überholt zu werden. Wir werden sehen, dass sich mit unserer Veränderungsbereitschaft und Umsetzung der neu gewonnenen Ziele das Risiko vermindert und nicht vergrößert. Denn hier liegen immer noch unsere größten Ängste. Was passiert, wenn ich meine Komfortzone verlasse und mein Schicksal selbst in die Hand nehme? Ich kann so viel falsch machen, und dann ist es schlimmer als vorher.

Das stimmt so nicht. Ich rate Ihnen an dieser Stelle schon eindringlich, agieren Sie, bevor andere es für Sie tun und über Ihr Schicksal entscheiden. Der Arbeitsmarkt ist voll von Arbeitslosen, die zu zögerlich waren und nun unter Zugzwang sind. Und in so einer Situation macht man erst Recht Fehler. Lassen Sie es nicht so weit kommen.

Wenn Sie verstanden haben, wie der Arbeitsmarkt wirklich tickt und wie Entscheider entscheiden, dann werden Sie sich das zunutze machen können und finden, wonach Sie suchen. Dann winkt Ihnen der Traumjob, von dem viele nur denken, dass es ihn sowieso nicht gibt.

Doch. Den gibt es!

Es ist der Job, der für Sie am begehrenswertesten ist. Der Job, der irgendwo da draußen auf Sie wartet. Wir werden ihn finden. Denn jeder hat die Wahl, jeder hat auch die Auswahl, den richtigen Job zu finden, der Zufriedenheit, Begeisterung, Erfolg, Geld und sein persönliches berufliches Glück bedeutet.

Klingt gut? Dann gehen wir es an. Jetzt!


Sie haben die Wahl!

Sie sind arbeitslos? Sie suchen einen Job? Mit großer Wahrscheinlichkeit gehen Sie dabei die üblichen Wege, und das heißt: Sie machen alles verkehrt. Sie können es natürlich nicht besser wissen, woher auch. Sie suchen nämlich am falschen Ende des Jobmarktes. Und seien Sie ehrlich: Ein Konzept haben Sie auch nicht bei dem, was Sie da gerade veranstalten. Bewerben halt. Lebenslauf verschicken. Jobsuchen eben. „Wird schon irgendwann klappen“, sprechen Sie sich (noch) Mut zu.

Und dann bekommen Sie die ultimativen Tipps aus dem „Off“: So muss er aussehen, der richtige Lebenslauf, so müssen Sie Ihr Anschreiben für die Blindbewerbung verfassen. So schinden Sie Eindruck! So überzeugen Sie jeden von sich!

Alles Quark, denn schon der Denkansatz ist falsch. Agieren oder reagieren, da liegt der eigentliche Unterschied.

Sie schreiben Bewerbungen auf Anzeigen, die Sie lesen, auf Jobs, die Ihnen ins Auge fallen. Damit tun Sie genau das, was alle machen, und haben dabei Konkurrenz bis zum Horizont, weil alle das Gleiche tun.

Beispiele gefällig?

Wie suchen Sie denn, wenn Sie suchen?

  • Über Stellenanzeigen in Tageszeitungen? Diese führen nur in 4 Prozent aller Fälle zu einer Anstellung.
  • Mit Hilfe von Blind-/Initiativbewerbungen? Noch weniger erfolgversprechend. Die nerven überall und verstauben auf irgendwelchen Schreibtischen.
  • In Jobbörsen? Erfolgsquote auch weit im einstelligen Bereich. Viel Cyberlärm um nichts.
  • Sie schalten Stellengesuche? Der Erfolg liegt bei 2 Prozent. Haben Sie sonst nichts zu tun, um Ihre Zeit zu verschwenden?
  • Freunde fragen? Ja, wenn Sie Ihren Freunden peinlich werden möchten.

Dabei könnten Sie durch geschicktes Agieren und Taktieren Ihre Chancen um ein Vielfaches erhöhen und sind dann auch noch ohne nennenswerte Mitbewerber. Nicht schlecht, oder? Wir werden genau hier ansetzen, haben Sie noch ein wenig Geduld.

Der Begriff „Jobsuche“ löst bei den meisten Menschen nur eines aus: Angst und Frust. Er steht für: Bewerbungen verschicken, unzählige Absagen erhalten, erniedrigende Bewerbungsgespräche führen, Auswahlverfahren, Angst vor peinlichen Fragen, die man nicht beantworten kann oder nicht beantworten will, Psychomühle, Assessmentcenter und die Furcht vor längerer Arbeitslosigkeit.

All dies trifft auf die herkömmliche Methode der Jobsuche zu, die die Menschen so lange in der Bewerbungsmühle zerquetscht, bis sie im wahrste Sinne des Wortes zermürbt sind.

Nicht „irgendwo unterzukommen“ darf doch das anzustrebende Ziel sein, sondern den Beruf auch als Berufung zu verstehen und Spaß am Job zu haben, gerne zur Arbeit zu gehen. Ein großes Stück Lebensqualität eben.

Ende Gelände? Gibbs nich?

Ich nehme mal an, Sie haben eine gewisse Bereitschaft zur beruflichen Veränderung. Sie haben ja auch hoffnungsvoll dieses Buch gekauft. Erst einmal Glückwunsch dazu!

Oder gehören Sie zu denen, die zwar gerne suchen würden, aber leider keine Zeit dafür haben? Oder die ja grundsätzlich schon suchen wollen, das aber auf morgen verschieben?

Stimmt, Sie warten besser noch ein wenig ab, bis Sie wirklich suchen wollen, und geben Ihrem Arbeitgeber eine letzte Chance. Respekt! Ich garantiere Ihnen aber schon jetzt, er wird sie nicht nutzen. Und wird Sie deswegen auch nicht besonders zuvorkommend behandeln. Auch für den Mitarbeiter des Monats gibt es keine Bonusrunde, wenn die Pforten sich für immer schließen müssen.

Oder Sie sagen sich: „Naja, so schlimm ist es ja nun auch wieder nicht. Ich schau mal, was in diesem Buch steht, und dann sehen wir weiter.“ Dann gehören Sie zu den ewig Wartenden, die auf den perfekten Moment warten. Der wird nur leider nicht kommen. Dafür kommt eventuell der Moment, auf den Sie weniger warten, nämlich dass andere über Ihr Schicksal entscheiden.

Oder Sie müssen jetzt suchen, weil Sie es versäumt haben, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen?

Also, Sie suchen. Oder zumindest, Sie beabsichtigen, unter Umständen suchen zu wollen. Oder Sie kennen jemanden, der sagt, Sie sollten suchen. Sie haben von jemandem gehört, der kennt einen, der sucht. Ich verstehe. Claro! Schluss mit Ausreden!

Wie suchen Sie denn nun, wenn Sie schon suchen? Blöde Frage? Sie machen es natürlich so, wie es alle machen. Wie „man“ eben sucht. Immer mit dem Strom, wir sind ja Herdentiere und fühlen uns dort am wohlsten, wo das Rudel ist. Wenn die anderen das so machen, dann wird es schon richtig sein. Die wissen doch, was sie tun! Das kann ja dann nicht falsch sein.

Jeder Verhaltensforscher bestätigt, dass wir der „Herde“ nach dem Mehrheitsprinzip meist Recht geben. Wenn alle um einen Tisch stehen und wühlen, dann muss ich da unbedingt auch hin. Muss ja einen Grund haben. Was es da gibt, sind Schnäppchen. Sind Sie ein Schnäppchenjäger? Dann nur zu! Dann sollten Sie aber auch wissen: Die guten Sachen, die gibt es selten im Sonderangebot. Die muss man schon selbst suchen und sich als Erster dabei bücken.

Wir aber sind skeptisch, sobald kein anderer das auch macht. Sind wir die Einzigen, umschleicht uns ein seltsames Gefühl. Hab ich was falsch gemacht? Haaaloooo, warum ist hier niemand? Wenn keiner hier wühlt, dann hat das bestimmt auch einen Grund und dann bleiben wir lieber weg. Sind wir die Einzigen im Lokal, dann setzen wir uns selten als Erste dort hinein, da muss bestimmt was mit dem Essen nicht in Ordnung sein. Dort aber, wo sich alle in Dreierreihen um die billigen Fleischklöpse schlagen, da muss ich auch hin! Egal wie sie aussehen. Wird schon schmecken. Die anderen essen sie ja auch.

„Los Wochos“ in der Jobbörse – wäre vermutlich der absolute Renner! Wenn wir das also auf unsere Jobsuche übertragen, dann wollen wir eigentlich einen Job, der maßgeschneidert zu uns passt, und keinen, den wir vom Wühltisch oder aus dem Sonderangebot bekommen. Das geht aber nur, wenn wir uns von unserem Rudeldenken ein ordentliches Stück weit entfernen. Wir müssen weg von der Herde, weg von den Methoden, die alle anwenden, denn dort ist eben auch die Konkurrenz am größten.

Dieses Verlassen der gängigen Methoden, die alle anwenden, weil sie es immer schon so gemacht haben und nicht besser kennen, ist genau unser Thema und eigentlich schon die Lösung für unsere nun anstehende erfolgreiche Suche nach dem Traumjob. Anstatt also jetzt aktionistisch loszulegen: „So macht es die Herde“, müssen wir uns zuallererst den grundsätzlichen Fragen stellen: Warum tue ich nichts? Ich bin zwar unzufrieden, aber warum hocke ich trotzdem hier rum? Was kann ich und was will ich wirklich beruflich machen? Gibt es einen Weg dahin, auch wenn es unwahrscheinlich klingen mag? In welchem Job bin ich zufrieden?

Darauf aufbauend, werden wir dann eine Strategie entwickeln, wie Sie an Ihren Traumjob gelangen. Und ich garantiere Ihnen, die Herde wird dumm aus der Wäsche schauen! Denn dieses Vorgehen kennt sie nicht, das ist ihr fremd. Aber wenn die wüssten, was Sie dann wissen, dann hätten Sie wieder viele Freunde. Nutzen Sie also den Wissensvorsprung!

Einen neuen Job zu suchen sieht zunächst nach Arbeit aus mit einem ungewissen Ende. Eventuell glauben Sie auch, dass die Risiken größer sind als die Chancen. Sie werden sehen, es ist genau anders herum.

Auch den Job zwangsläufig zu verlieren muss keine Katastrophe sein. Im Gegenteil: Sehen Sie es als Wendepunkt in Ihrem Leben. Die entscheidende Frage lautet dann: Was hat die Welt Ihnen zu bieten? Wollen Sie weitermachen wie bisher? Es liegt nun vor Ihnen: Das ultimative Rezeptbuch für „the other way round“, ab jetzt sind Sie anders herum! Es geht in diesem Buch um das Rezept für den sehr kreativen Weg der Jobsuche und es geht um die richtige Einstellung dabei. Sie werden verblüfft sein, wie einfach es sein kann, lassen Sie sich entführen in eine ganz andere Denk- und Vorgehensweise. Und es geht nicht um irgendeinen Job, sondern es geht um den Job. Den Traumjob. Gehen wir also nun auf die Suche nach ihm. Fangen wir an!

Zunächst allerdings bei uns!


Wie gut kennen Sie sich?

Sind Sie ein grundsätzlich positiv, optimistisch denkender Mensch, oder eher negativ eingestellt, leicht zu Depressionen neigend? Ist für Sie das Glas immer halb leer oder halb voll? Sind Sie nach einem Autounfall, bei dem Sie sich einen Fuß gebrochen haben, froh, dass Ihnen nicht mehr passiert ist, oder jammern Sie, dass immer Ihnen so etwas passieren muss?

Es gibt zahlreiche Versuche, die belegen, dass die Einstellung, Dinge positiv zu sehen, tatsächlich beflügeln kann. Man nimmt zum Beispiel mehr ab, wenn man fest von seinem Diätwillen überzeugt ist, als im Vergleich Testpersonen, die bei gleicher Nahrungsmenge und gleicher Statur nicht daran geglaubt haben.

Man besiegt auf diese Weise auch Krankheiten schneller oder findet seinen Traumpartner leichter, wenn man nur selbst davon überzeugt ist, dass es ihn gibt. „Ich finde sowieso keinen“, verankert sich auch in Ihrem Auftreten und in Ihrem ganzen Verhalten und wirkt nicht gerade magnetisch und anziehend auf Ihr Umfeld.

Positiv denkende Menschen erfreuen sich in der Regel auch besserer körperlicher Gesundheit und Fitness, da das seelische und körperliche Wohlbefinden eng miteinander verknüpft sind. Ein positives Lebensgefühl wirkt auf unsere inneren Organe wie ein Lebenselixier, wie Doping für alle Sinne. Optimisten bleiben länger jung und gesund. Sie sind der Überzeugung, dass sie ihr Wohlbefinden selbst in der Hand haben, und das macht sie stark und weniger anfällig.

Unzählige Untersuchungen belegen, dass unsere Abwehrkräfte durch eine positive Lebenseinstellung gestärkt werden. Wenn wir uns in seelischer Harmonie befinden, dann befindet sich auch unser Körper im Gleichgewicht. Und das ist der beste Schutz gegen Krankheiten und alle negativen äußeren Einflüsse. Wenn Sie einen psychischen Ballast mit sich herumtragen, dann ist es eine logische Folge, dass Sie auch krank werden. Ihr Geist ist geschwächt, Ihr Körper wird Ihnen folgen. Sie gehen gebückt, demütig, Mundwinkel nach unten, gezeichnet vom Leben. Irgendwann wird auch die Bandscheibe ihren Teil dazu beitragen und sich aus ihrer eigentlichen Verankerung lösen.

Menschen mit einer optimistischen, positiven Lebenseinstellung sind gesünder und widerstandsfähiger als pessimistisch eingestellte Menschen. Wenn Optimisten krank werden, dann richten sie ihre ganze Energie auf das „Gesund-Werden“, nicht auf das stille Leiden. Sie mobilisieren durch die Kraft ihrer positiven Vorstellungen ihre inneren Selbstheilungskräfte, und die Hormone und Neurotransmitter schießen nur so durch den Körper, Stoffwechsel, Kreislauf, Immunsystem – alles läuft auf Hochtouren.

Anders bei den Depressiven, die sind schlapp, müde, gereizt. Wie soll der Körper sich da selbst helfen? Außer die Viren kriegen Mitleid. Krankheiten sind für den Pessimisten ein Warnsignal, der Stinkefinger des Lebens, irgendetwas haben sie falsch gemacht und es nicht besser verdient. Jetzt müssen sie dafür zahlen und ertragen es wie einen Bußgürtel.

Die grundsätzliche Lebenseinstellung beeinflusst natürlich auch das Berufsleben. Beruflich und finanziell sind Positiv-Denker fast immer erfolgreicher als die Dauer-Skeptiker. Dort, wo andere die Probleme sehen, sehen sie die Chance. Sie betrachten Probleme nicht als ein lästiges Übel oder Schicksal, sondern als eine Herausforderung, doch an ihr Ziel zu kommen.

Aufgrund ihrer optimistischen Einstellung – auch gegenüber sich und ihren Fähigkeiten – trauen sie sich viel mehr zu, glauben an sich und ihren Erfolg und können so ihre Fähigkeiten voll entfalten. Sie sind „Ich-kann-es”-Denker, gehen erst einmal unvoreingenommen an eine Sache heran und rechnen immer damit, dass sie Erfolg haben werden. Sie lassen sich auch nicht so leicht von Fehlschlägen und Niederlagen beeinflussen und entmutigen.

Einen Misserfolg sehen sie als wertvolle Erfahrung, die sie ihrem Ziel ein Stück näher bringt. Sie gehen selten auf ausgetretenen Pfaden, sondern suchen neue Wege, die vor ihnen noch niemand gegangen ist. Da sie sich überwiegend gut fühlen, gehen ihnen selbst unangenehme Aufgaben leicht von der Hand.

Der Optimist sieht die Dinge positiv und wird dafür mit erfolgversprechenden Wahrnehmungen belohnt. Sie motivieren ihn, auch zukünftig positiv eingestellt zu sein und auf dieser „perfekten Welle“ weiter zu surfen. Denn wer positiv denkt, der erreicht eher sein Ziel, auch wenn es unerreichbar scheinen mag.

Der Pessimist wird hingegen immer Gründe dafür finden, warum es nicht gehen kann, und es daher auch gar nicht erst versuchen.

Was sind Sie für ein Typ? Wo finden Sie sich eher wieder?

Natürlich sind meine Beschreibungen verallgemeinert, niemand ist nur schwarz oder nur weiß, wir sind immer eine Mischung. Aber tendenziell kann sich sicher jeder in dem einen oder anderen Verhalten wiederfinden.

Warum erzähle ich Ihnen das überhaupt?

Sie werden nun in jedem Fall neue Sichtweisen und Einblicke bekommen, wie Sie Dinge anders und positiver angehen können. Sind Sie ein Pessimist, so werde ich Sie nicht sofort dazu bekehren können, jetzt aufzuspringen, Tschakka zu rufen und die Welt ist eine andere. Ich will auch kein Motivationskünstler sein, das überlasse ich den Flummis, die für viel Geld auf Bühnen herumspringen und mit ihrem Headset die Welt ein bisschen besser machen. Vor allem die eigene auf ihrem Konto.

Auch wenn Sie pessimistisch eingestellt sind und sagen: „Kann gar nicht funktionieren“ – ich kann und möchte Sie anregen, es einfach mal zuzulassen, dass die Dinge anders sein können, als Sie es „befürchten“. Dass Sie etws kritischer mit Ihren Vorbehalten und Ihrer Lebenseinstellung umgehen, nicht alles sofort infrage stellen und nicht gleich in die Schublade packen: „Geht eh nicht!“ Geben Sie mir und vor allem Ihnen eine Chance!

Eine lebensbejahende Einstellung zu den Dingen, das ist eine ganz wesentliche Voraussetzung für die nun folgenden Aufgaben. Pessimismus und „ich schaffe das sowieso nicht“ bremsen Sie aus, bevor Sie überhaupt loslegen können. Sie haben nichts zu verlieren, also lesen Sie weiter und probieren Sie es aus!


Warum sind wir bloß so unkritisch?

Wir verbringen mehr Zeit am Arbeitsplatz und in der Arbeit, als mit unserem Lebenspartner, als mit unseren Freunden, als mit unseren Hobbys. Warum schaffen wir es dann nicht, genauso sorgfältig und kritisch auszuwählen, wenn es um unsere berufliche Zukunft geht? Genauso behutsam zu entscheiden, wie wir es bei der Wahl zum Beispiel unseres Lebenspartners tun? Oder haben Sie Ihren Lebensgefährten aufgrund eines Zeitungsinserats und zwei darauf folgenden Vorstellungsgesprächen geheiratet? Nein? Ach.

Haben Sie aber genau so Ihren jetzigen Job gefunden? Anzeigen gesucht, ein wenig Text gelesen, zwei Interviews gehabt – und schon haben Sie unterschrieben.

Hier bin ich und hier bleibe ich!

Warum haben Sie für Ihre Jobsuche so viele Bewerbungen verschickt, mit der Bitte, Sie doch bitte, bitte zu nehmen? Weil Sie so super und unwiderstehlich sind. Gehen Sie privat auch auf die Straße und fragen jeden Passanten, dass er Sie doch bitte mögen soll, Sie möchten sein Freund sein, weil Sie einfach eine tolle Nummer sind, ein Oberchecker, ein herzensguter Mensch? Und Sie binden ihm gleich alle Ihre Stärken auf die Nase: Sie sind pünktlich, ehrgeizig, strebsam, zielstrebig, durchsetzungsstark, irgendwie muss man Sie doch mögen, oder?

Werfen Sie sich privat so jedem an den Hals? Nein? Warum tun Sie sich dann nur so schwer, bei Ihrer Jobwahl genauso kritisch vorzugehen, wie Sie es im Privatleben tun, und wirklich sorgfältig auszuwählen, mit wem Sie sich wann wie umgeben?

Wir nehmen, was wir kriegen können, und sind froh, dass wir überhaupt einen Job gefunden haben. „Wenn ich Glück habe, nimmt mich die Firma, bei der ich mich beworben habe.“

Sie nimmt mich. Hoffentlich!

Warum denn das jetzt? Wo sind Sie denn da in dem Entscheidungsprozess? Haben Sie alles dafür getan, damit auch Sie die richtige Entscheidung fällen konnten? Seien Sie ehrlich. Sie haben maximal zwei Gespräche gehabt bei dem Unternehmen, bei dem Sie der Personaler auseinandergenommen und viele unangenehme Fragen gestellt hat. Sie haben alles brav beantwortet, der Kaffee war gut, Orangensaft und Kekse gab es auch. Also der perfekte Arbeitgeber. Hier werden Sie nicht verhungern! Und dann haben Sie gehofft, dass Sie einen Vertrag bekommen. Und nix wie unterschreiben, bevor sich das jemand noch anders überlegt.

Gut gelaufen …?

Die Praxis zeigt: Nein! Das ist meilenweit weg vom Idealfall.

Die meisten von uns merken erst, wenn sie schon einige Monate bei ihrem neuen Arbeitgeber sind, worauf sie sich eigentlich eingelassen haben. Oft, leider viel zu oft, kommt dann das böse Erwachen.

Noch einmal die Zahl zum gemeinschaftlichen Kopfschütteln: Nur 13 Prozent aller Mitarbeiter bringen im Job ihre optimale Leistung, sind also zufrieden und hochmotiviert! Eine wahnwitzig niedrige Quote. Und meist liegt es daran, dass man bei der Jobwahl viel zu unkritisch, zu blauäugig war und zu wenig im Vorfeld recherchiert hat.

Sie merken, wo das Problem liegt: Sie sollten viel sorgfältiger auswählen, viel kritischer sein, denn Sie haben die Wahl. Nicht die Firma entscheidet, sie assistiert höchstens bei Ihrer Entscheidung. So müssen Sie denken und danach handeln. Haben Sie alles getan, damit diese Entscheidung die richtige ist? Haben Sie sich neben dem Job auch die Firma genau angesehen, mit Mitarbeitern geredet, Eindrücke gewonnen, Geschäftsberichte gelesen, die potenziellen neuen Kollegen vorher kennengelernt, eventuell mal einen Tag Probe gearbeitet? Wohl nicht, sonst wäre Ihnen der Irrtum bereits vorher klargeworden. Das geht nicht?

Doch, alles was ich gerade aufgezählt habe, sind legitime Beispiele, wie Sie sich vorher hätten „schlau machen“ können, und jede Firma wird Ihnen auch zugestehen, dass Sie sich genauer informieren wollen. Tut sie das nicht, dann ist das ja ein Indiz für Ihre Entscheidung, wenn auch kein gutes. Die Firma muss doch allerhöchstes Interesse daran haben, dass die Entscheidung für beide Seiten die richtige ist, weil eine Fehlbesetzung sehr unangenehm und zudem teuer ist. Sie glauben gar nicht, wie falsch auch die Firmen oft bei ihren Entscheidungen liegen, wie oft sie sich lenken lassen von Dingen, die nicht relevant sind. Denn hier entscheiden auch Menschen, und ich habe noch keine Personalentscheidung miterlebt, in der nach einer Matrix „Plus gegen Minus“ streng nach Logik und Vorgabe entschieden wurde.

Es ist am Ende immer der Bauch, der entscheidet. Der Kopf kriegt nur anschließend noch Nahrung, damit auch er zufrieden ist und man die getroffene Bauchentscheidung rechtfertigen kann. Wenn also eine Matrix angelegt wird, weil es so toll aussieht, dann dient diese nur dazu, eine bereits getroffene Entscheidung zu begründen. So ist es nun mal.

Also vertrauen Sie nicht dem Unternehmen, das Sie einstellt, unter dem Motto: Die wissen schon, was sie tun. Wissen sie nicht. Denn sie wissen nicht, was Sie wollen und was für Sie das Beste ist. Und noch schlimmer: Es interessiert sie auch nicht, ob Sie damit der glücklichste Mensch auf unserem Planeten werden.

Vertrauen Sie also nur sich selbst und seien Sie kritischer als Ihr Gegenüber. Es ist Ihr Leben. Es ist Ihre Zeit, Sie haben die Wahl: Spaß oder Ärger. Begeisterung oder Frust.

Wenn Sie das verinnerlichen, dann sind Sie schon ein erstes Stück vorangekommen.

„Ich suche einen Job, der zu mir passt.“

Das klingt doch gleich viel besser, oder?

Also Punkt. Basta! Tanken Sie Selbstbewusstsein bei diesen Worten, lassen Sie sie auf Ihrer Zunge zergehen, denn es ist die einzig richtige Einstellung, um diese wichtigste aller Entscheidungen fundiert treffen zu können. Jede andere Vorgehensweise unter dem Kaisermotto: „Schaun mer mal“, ist doch kompletter Unfug, oder? Als wäre es so eine Nebenbei-Entscheidung. Nichts Wichtiges. Dafür müssen Sie sich ab jetzt viel zu schade sein.

Es kommt nicht darauf an, irgendetwas zu tun, sondern das Richtige zu tun. Sie müssen nur den Glauben daran haben, dass Sie finden können, was Sie suchen. Sie werden noch sehen, wie leicht das sein kann! Und Sie müssen kritischer werden, nur dann vermeiden Sie eine Fehlentscheidung, die Sie über Jahre hinweg begleitet und die zu einem unbefriedigenden beruflichen Schicksal führt.

Nicht der Mangel an Jobs ist unser Problem bei der Suche, sondern die Art, wie wir nach ihnen suchen! 

Die Arbeitgeber warten eigentlich auch nur darauf, dass ihnen jemand die Suche abnimmt, dass sich jemand meldet, der sagt: „Hier bin ich, das kann ich und das passt für uns beide.“ Nur tut das keiner. Schade eigentlich, denn es wäre auch für die Firmen viel leichter, sie müssten keine Umwege gehen, könnten sich viel Geld sparen und müssten nicht zeitintensiv suchen.

Und was tun wir in der Regel? Wir suchen unseren Job, wenn wir überhaupt aktiv sind, nur auf eine möglichst unaufdringliche Art und Weise, wie biedern uns an, sind dabei unvorbereitet und unsicher. Wir überlassen es den Unternehmen, zu entscheiden, und wir nehmen diese Entscheidung dann dankend an. Dabei sollten wir doch selbst am besten wissen, was zu uns passt und wo wir die bestmögliche Leistung erbringen können. Wir dürfen uns nur nicht selbst belügen und uns alles schönreden.

Was hindert Sie daran, sich nicht mehr länger in Ihr Schicksal zu ergeben, sondern einfach loszulegen?

Wer ist dieses Monster, das Ihnen Ihr Glück nimmt und Sie in Ihrem unzufriedenen beruflichen Zustand verharren lässt?

Wer ist dieses Monster?

Darf ich vorstellen: Sie.

Wer kann das Monster stoppen?

Darf ich vorstellen: Sie.


……… Übersprung des Inhalts zu Teil 2


Teil 2 – Workshop zur Zielfindung

Die richtige Frage

Um wirklich Großes zu erreichen, muss man die richtigen Fragen stellen und die passenden Antworten dazu finden. Bevor wir also nach unserem Traumjob fahnden, müssen wir erst einmal klären, wohin die Reise gehen soll. Beschäftigen wir uns also zur Einstimmung mit der Frage aller Fragen: Was ist der Sinn unseres Lebens? Rumms! Oha. Schon wird es dramatisch und wir fangen an, unsere Backen aufzublasen und ratlos in die Runde zu blicken.

Was wollen wir im Leben? Hmm.

Unsere Ziele erreichen? Ach ja, welche? Fortwährend Glück haben, Geld anhäufen? Erfolg? Popstar werden? Familienidylle? Freiheit? Andere glücklich machen? Alle Achttausender ohne Atemmaske besteigen?

Ja, alles! Her damit!

Bringt uns das jetzt weiter? Beruhigen Sie sich. Nein, das ist zu philosophisch, zu theoretisch, und ein Patentrezept wird von mir auch nicht geliefert.

Mit der Frage nach Ihrem persönlichen Lebensziel will ich mich nicht weiter beschäftigen, damit muss ich Sie an dieser Stelle allein lassen. Nehmen Sie sich einen guten Psychologen, wenn Sie die Frage fundamental interessiert, besuchen Sie eine Selbsthilfegruppe, bauen Sie Stuhlkreise mit Ihren Schüttelmeditationskollegen oder suchen Sie im Kaffeesatz oder in den Sternzeichen nach den Antworten. An dieser Stelle steige ich aus. Aber die Frage nach dem richtigen Job, dem Traumjob, das berufliche Fernziel, die möchte ich von Ihnen schon etwas genauer beantwortet wissen. Denn diese Antwort wird die Grundlage unseres weiteren Vorgehens sein. Wir können nichts suchen, wenn wir nicht wissen, was. Das ist irgendwie logisch, oder? Also, wie lautet die richtige Frage nach dem, was wir suchen? Wie definiert sich Ihr Traumjob? Wonach müssen wir suchen? Welche Frage müssen wir, müssen Sie sich beantworten?

Wo verdiene ich das meiste Geld?

Geld.

Yo, Man!

Gib her!

Hmm. Suchen Sie den Job, der am meisten Geld bringt? Ist es das, was Sie wollen? Fragen Sie mal Unternehmensberater, die verdienen einen Haufen Geld, sind 300 Tage im Jahr auf Achse, haben kein Wochenende, und nach fünf Jahren setzt unweigerlich ein Pfeifen im Ohr ein. Nach dem Gehörsturz und drei Monaten Reha geht‘s dann wieder, eventuell etwas langsamer und mit leichten Störungen im Gleichgewicht, aber es geht schon.

Aus meiner Sicht: Nein, viel Geld zu verdienen hat keinen Vorrang. Zumindest nicht als vordergründiges Motiv. Sicher, es gibt Sprüche von Oscar Wilde wie: „Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.“

Ja klar. Netter Spruch. Oscar war ja auch ein Lebemann. Geld ist schon irgendwie wichtig. Für alle von uns. Aber Geld als Motivation für einen Job ist nicht ausreichend. Das ist zwar ganz schön, aber nach einem Monat mit „mehr Gehalt auf dem Konto“ sehr schnell vergessen.

Firmen wissen, dass Geld nicht das alleinige Gut ist, um Mitarbeiter nachhaltig zu motivieren. Es ist einfach viel zu schnell Alltag, ist somit keine Wurst, nach der man ständig schnappt, um die Extrameile zu gehen. Die Dinge werden im Alltag schnell selbstverständlich. Ich häufe jetzt Geld an. Fein. Und jetzt? Deswegen bleibt der Job trotzdem stinklangweilig.

Es ist übrigens auch gefährlich, wenn man überdurchschnittlich gut in einem Job verdient. Es gibt Firmen, die binden so ihre Mitarbeiter, denn diese können sich mit ihrem wahnwitzigen Gehaltspaket nirgends mehr blicken lassen. Sie sind quasi unvermittelbar geworden, auch für uns Headhunter, denn sie verdienen einfach mehr, als sie „verdienen“. Verzeihung, ist aber leider oft so. Wenn dann aus Leidensdruck ein Jobwechsel ansteht, dann will man natürlich keinen Rückschritt machen, wie soll man das auch erklären. Ich möchte diesen Job, aber zahlen Sie mir ruhig etwas weniger. Ich bin da nicht so.

Das klingt komisch, und eigentlich mag keine Firma so jemanden einstellen. Der bleibt doch nicht lange oder geht, sobald er woanders wieder mehr verdienen kann.

Eine derartige Gehaltsfalle führt deshalb häufig in eine berufliche Sackgasse. Also sollte man nicht zu raffgierig sein, vor allem in jungen Jahren sollte man zurückstecken und moderate Gehaltsansprüche stellen. Ich weiß, das wollen Sie nicht hören.

Das Sensationsgehalt ist es also nicht, was den Traumjob ausmacht.

Zugegeben, Reichtümer anzuhäufen hat Vorzüge, löst aber bei weitem nicht so viele Probleme, wie wir glauben. Wenn Sie einfach nur Geld schaufeln, dann merken Sie gar nicht, wie leer Ihr Leben eigentlich ist, Sie kommen gar nicht dazu, darüber nachzudenken und dass Sie sich mit Ihrem beruflichen Erfolg nur selbst etwas vorgaukeln.

„Relatives“ Einkommen wäre da wesentlich wichtiger zu beurteilen als „absolutes“. Das heißt, Sie verdienen zwar weniger Geld, können dafür aber mehr Dinge tun, die Ihnen Spaß machen. Was ist dann besser?

Sie sehen: Die Frage nach dem Geld bringt uns also nicht weiter.

Brauche ich mehr Macht?

Macht! Schönes Wort. Böses Wort. Wer möchte das nicht: Macht über jemanden zu haben, Monopoly zu spielen und immer die Miete der Schlossallee zu kassieren. Menschen führen, anleiten, ihnen erzählen, was richtig und was falsch ist. Vorbild zu sein, jemand zu sein, zu dem man aufschaut. Prominent zu sein, anerkannt. Das ist Macht.

Nun sehen wir uns dazu doch mal einen Michael Jackson an, war der glücklich? Amy Winehouse, Tom Cruise, alle sind prominent, haben Geld, haben Macht. Aber sind sie dauerhaft zufrieden? Brad Pitt kann ohne Bodyguard auf keine Toilette mehr gehen.

Angela Merkel hat Macht, möchten Sie mit ihr tauschen? Sie arbeitet rund um die Uhr, um ihr Amt und alle anstehenden Aufgaben zu erfüllen und tagtäglich Hunderte von Entscheidungen zu treffen. Ist das der Kick?

Ich kenne viele Manager, die werden alle irgendwann „entscheidungsmüde“. Ich selbst habe früher auch ein großes Rad gedreht, eine eigene Firma aufgebaut, sie wachsen lassen, viele Mitarbeiter geführt, „Top-Manager gespielt“. Heute brauche ich das nicht mehr und fühle mich viel wohler dabei. Ich habe umstrukturiert, von einem großen Mitarbeiterstab hin zu einer schlanken Franchise-Organisation. Und wissen Sie was? Mir geht es seitdem viel besser. Warum? Ich war auch entscheidungsmüde, es leid, ständig alle Augen auf mich gerichtet zu fühlen, keiner versteht, dass man nicht alles weiß, nicht alles wissen kann und auch nicht wissen will. Ich musste zig Entscheidungen fällen jeden Tag, jeder Mitarbeiter kam zu mir ins Büro und wollte eine Lösung, wie machen wir dies, wie machen wir das?

Ich erinnere mich dann an einen Motorradausflug mit 30 anderen Bikern. Das war ein Schlüsselerlebnis für mich. Ich habe es geliebt, auf dieser Tour einfach nur hinterherzufahren. Wo es lang geht? Keine Ahnung, mir doch egal, ich muss nix entscheiden, habe Pause und genieße die Gegend. Ich tucker gemütlich hinterher. Ich und meine Harley und vorne ein Depp, der aufpassen muss, dass die anderen nicht aus Versehen in den Gardasee fahren. Genial! Ich war begeistert. Ich war „machtlos“, und es gab nichts Schöneres!

Nehmen wir die Top-Manager in der Industrie, die großen Spieler, die Milliarden verantworten. Und dann? Abgeschoben. Abgefunden, Bauernopfer.

All die Schrempss, Sommers und Zumwinkels wurden von der Öffentlichkeit früher oder später so abgewatscht, dass auch sie das Pfeifen im Ohr als Volkes Rache ewig klingen hören werden. Denn „das Volk“, die Untergebenen, die Mitarbeiter, die warten nur auf Fehler. Da sind sie dann wie die Geier. Warten auf die Fehler der „Großkopferten“. Das Volk ist bei Machtpersonen extrem kritisch, neidisch, empfindet deren Position als ungerecht. Und früher oder später schlägt es zurück. Das Volk oder das Schicksal. Oder beides. Man sitzt also ständig auf einem heißen Stuhl, einem Pulverfass, und die Mitarbeiter halten die Zündschnur in der Hand. Zudem sind die meisten Denkmäler hohl. Vorsicht also mit einer Vorturnerrolle als höchstes Ziel.

Macht ist auch ein sehr relativer Begriff und zudem sehr vergänglich, wie wir sehen. Und es ist ein bisschen so wie die Haarlänge bei den Frauen. Sind sie kurz, will frau sie lang haben, sind sie lang, will frau sie kurz.

Hat man Macht, will man keine, hat man sie nicht, will man sie unbedingt. Also ist die Frage nach mehr Macht auch keine gute Frage.

Will ich Zufriedenheit?

Wer zufrieden ist, der ist satt, der ist entspannt, der bewegt sich nicht mehr, weil er angekommen ist. Das wiederum kann sehr gefährlich sein. Man spürt nämlich keine Gefahr mehr, man überschätzt seine Situation und ertrinkt völlig in seiner Zufriedenheit.

Wenn aber jetzt gerade von hinten der Säbelzahntiger sich anschleicht, dann ist es schnell vorbei mit der Zufriedenheit. Und mit uns. Zufrieden zu sein ist kein dauerhaftes Gefühl, es ist ebenso vergänglich und lässt uns nur abstumpfen. Zufriedenheit ist kein Antrieb. Das ist also auch die falsche Frage.

Suche ich Erfüllung und Glück?

Was ist das Gegenteil von Glück? Trauer? Pech? Nein. Genau wie Liebe und Hass sind auch Glück und Pech die Seiten ein und derselben Medaille. Das Gegenteil von Glück ist die Langeweile. Glück kann man auch nicht dauernd haben, bei allem Respekt. Es ist also kein reales Ziel. Schön, wenn es mal da ist, aber leider sehr volatil und zerbrechlich.

Ich muss Sie also auch bei dieser Frage enttäuschen.

Was begeistert mich?

Whow! Gute Frage! Das ist die richtige Frage. Denn Begeisterung ist etwas sehr Waches, Anhaltendes, tief Gehendes, eine Phase der besonderen Kreativität. Hier befinde ich mich in der Gegenwart. Bin ich begeistert, dann bin ich glücklich, dann bin ich präsent und gebe ich mein Bestes. Enthusiasmus ist eine besonders ausgeprägte Form der Motivation, vor allem eine anhaltende.

Begeisterung bezeichnet einen Zustand des Organismus, der die Richtung und die Energiemenge des aktuellen Verhaltens beeinflusst. So spricht Wikipedia! Mit der Richtung des Verhaltens ist insbesondere die Ausrichtung auf Ziele gemeint. Energiemenge oder Energetisierung bezeichnet psychische Kräfte, die das Verhalten antreiben. Ein Synonym von Begeisterung ist „Verhaltensbereitschaft“.

Und damit wir uns richtig verstehen, ich meine nicht, vor lauter Begeisterung arbeiten bis zum Umfallen. Der Begriff ist ohne weitere Wertung. Es geht um die Beantwortung der Frage, wie wir zu unserem Ziel kommen. Also stellen wir die Frage noch einmal job-spezifisch:

Welchen Job würde ich gerne haben?

Streben wir das nicht alle an? Den Traumjob, der uns begeistert, für den wir gerne zur Arbeit gehen, an dem wir Spaß haben, mit dem wir uns mit unserem Tun identifizieren und bei dem rundum zufrieden sind? Hier funktioniert das Wort Zufriedenheit wieder, aber als Wirkung, nicht als Ursache. Und wenn dann auch noch das Geld stimmt, dann sind wir zufrieden.

Jetzt wissen wir, wo wir beginnen müssen bei der Suche.


Welcher Job würde mich begeistern?

Nun kennen wir die Frage, jetzt müssen wir Sie auch beantworten. Wie machen wir das?

Notieren Sie, welcher Job Sie begeistern würde, in welchem Umfeld Ihr Wirken „stattfinden“ soll. Gehen Sie dabei völlig wertfrei vor und trennen Sie sich zunächst von Ihrer jetzigen Tätigkeit. Abstrahieren Sie und fangen Sie nicht gleich wieder an zu werten. „Das ist doch eh Quatsch, das geht doch gar nicht!“

Wir werden später aussieben und fokussieren, jetzt ist erst einmal kreatives Brainstorming angesagt. Und macht das nicht auch Spaß, mal zu träumen und sich zu fragen: Was ist denn eigentlich mein Traumjob? Was begeistert mich?

Jetpilot? Musiker? Koch? Kneipenwirt? Arzt? Therapeut?

Es gibt in Deutschland etwa 25 000 Berufe, genug Auswahl also, sollte man meinen. Jobforscher gehen davon aus, dass sich die Jobbeschreibungen und Tätigkeiten in den nächsten zehn Jahren bei mehr als der Hälfte aller Jobs sehr stark verändern werden. Es kommen sehr viele neue Berufe dazu; zum Beispiel gab es vor zehn Jahren noch keine „Search Engine Optimizer“ (SEO) oder Merchandiser, Informations-Broker, Mediatoren, Energieberater oder Location Scouts.

Was habe ich denn für eine Auswahl?

Traum- und Trendberufe

Was ist ein Traumberuf? Nun, klären wir im Folgenden doch mal, was die Allgemeinheit als Traum- und Trendberufe bezeichnet.

Was sind Traumberufe?

Das ändert sich sehr mit dem Alter. Jungen träumen vom Heldentum, die Top-5 sind: Fußballspieler, Polizist, Pilot, Arzt, Banker.

Und Mädchen träumen vom Helfen: Tierärztin, Lehrerin, Krankenschwester, Tierpflegerin, Stewardess.

Damit sind alle Klischees gleichmäßig bedient. Dies ist zwar eine Anregung, hilft uns jedoch, denke ich, nicht wirklich weiter.

Welche Berufe haben das höchste Ansehen?

Betrachten wir jetzt einmal die Berufe, die das höchste Ansehen in Deutschland haben. Die angesehensten Berufe in unserer Gesellschaft sind:

  • Ärzte
  • Krankenpfleger
  • Piloten
  • Richter
  • Professoren
  • Pfarrer
  • Wissenschaftler
  • Unternehmer

Das schlechteste Image haben übrigens Politiker, Rechtsanwälte, einfache Beamte sowie Versicherungsvertreter. Auch das Ansehen von Bankangestellten ist nicht besonders hoch – ohne dass es dazu einer Finanzkrise bedurft hätte.

Angesehen heißt aber nicht gleich Traumberuf. Das ist auch sehr schwierig zu definieren, denn jeder lebt einen anderen Traum, und das ist auch gut so.


Was sind derzeit Trendberufe?

Was sind die Trendberufe, die in aktuell in der Gunst am höchsten liegen?

  • Im Bereich Management und Beratung sind es Event-Manager/in, Rechtsanwalt/Rechtsanwältin, Kommunikationsdesign, Industriedesign und Unternehmensberater/in
  • im kreativen Bereich Fotograf/in, Mediengestalter/in, Webdesigner und Architekt/in, Marketing
  • im Gesundheitsbereich Arzt/Ärztin und Psychologe/Psychologin
  • im Dienstleistungsbereich Tierpfleger/in, Sozialarbeiter/in und Sekretär/in
  • im handwerklichen Bereich Tischler/in und Mechaniker/in
  • im naturwissenschaftlichen Bereich Archäologe/ Archäologen, Historiker/in und Informatiker/in,
  • im kaufmännischen Bereich Büro-, Industrie- und Werbekaufmann/-frau
  • Ingenieurberufe (Programmierer, Suchmaschinenoptimierer, Designer, Applikation, Entwickler)
  • und Beamtenberufe (z. B. Richter/in, Lehrer/in)

Ich kann nicht beurteilen, ob Ihnen das weiterhilft. Eventuell gibt es Ihnen aber Anregungen. In jedem Fall zeigt es den Wandel an Jobanforderungen, neue Berufsbilder und die Vielfalt an sich verändernden Aufgaben.

„Wenn alle Menschen gleich wären, würde einer im Prinzip genügen“, schrieb der polnische Dichter Stanislaw Lec. Und er hat Recht. Traumberufe sind schwer zu definieren, weil sie jeweils von der individuellen Begeisterung und Leidenschaft abhängig sind. Und das ist im Zusammenhang mit der Traumjobsuche die wichtigste Botschaft. Es gibt keine Schablone, die über allem liegt, keinen Traumberuf, der für alle gleich ist. Es gibt keinen mehrheitlich wählbaren Top-Job!

Deutschland sucht Germanys Next Top Job – das gibt es nicht. Zum Glück.

Verwechseln Sie also Traumjob nicht mit Träumerei. Pilot zu sein ist eine Träumerei, aber wollen Sie da vorne sitzen und für 350 Passagiere verantwortlich sein? Oder wollen Sie als Arzt die Verantwortung über Leben und Tod eines Menschen übernehmen?

Sie brauchen also keine Angst zu haben, dass Ihr Wunschjob eventuell nicht im Trend liegt. Die Wahrheit ist: Es gibt keinen. Was für den einen der Baggerfahrer, ist für den anderen der Animateur im Ferienclub.

Also her mit Ihren Träumen! Schreiben Sie jetzt alles auf:

  • Wollen Sie gern unterwegs sein? Reisen?
  • Wollen Sie kreativ tätig sein?
  • Wollen Sie gerne etwas verkaufen?
  • Wollen Sie Strategien entwickeln?
  • Wollen Sie mit Ihren Händen handwerklich etwas schaffen?
  • Wollen Sie Forschen oder Erfinden?
  • Wollen Sie gerne Dienstleister sein? Beraten? Dienen? Im Service arbeiten?
  • Wollen Sie Unternehmer sein?
  • Wollen Sie mit Menschen oder Maschinen zu tun haben?
  • Wollen Sie im Freien arbeiten?
  • Wollen Sie im Ausland arbeiten?
  • Haben Sie eine Lieblingsbranche?
  • Und so vieles mehr …!

Als Nächstes skizzieren Sie auf einer anderen Seite das Umfeld dazu, das Ihnen wichtig ist. Wo fühlen Sie sich wohl, wo macht es Ihnen am meisten Spaß? Welche Branche, welche Thematik, welche Produkte, welche Firmenkultur, welcher Arbeitsplatz, welche Dienstleistung?

Wie sieht das ideale Umfeld dazu aus, die ideale Firma? Sie werden schnell merken, der Job allein ist es nicht, sondern eine große Rolle spielt es, wo Sie diesen Job ausführen werden.

Unsere Suche nach dem richtigen Job ist vor allem die Suche nach der richtigen Firma.

Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis!

Lesen Sie als Anregung Stellenanzeigen und lassen Sie sich dabei inspirieren, stöbern Sie im Internet, suchen Sie in Jobbörsen und studieren Sie dort die Jobs. Was gefällt Ihnen? Was passt zu Ihnen? Was kann Sie begeistern?

Idealisieren Sie, trennen Sie sich zunächst von allem und abstrahieren Sie, soweit wie es geht. Schauen Sie auf sich und entdecken Sie, was Sie wirklich wollen, was Sie begeistert.

Nehmen wir mal zwei zunächst verrückt klingende Beispiele:

1. Sie sind Koch und wollen jetzt Jetpilot werden!

Sie machen es mir nicht leicht. Da haben Sie sich aber was vorgenommen! Der Weg dahin erscheint uns also offenkundig als unrealistisch. Ein Mondtraum. So ein Käse.

Aber Moment mal, geben Sie mir und sich eine Chance. Fragen Sie sich dann doch etwas konkreter: Warum möchte ich Jetpilot werden, was begeistert mich dabei?

Wenn Sie dann feststellen, es ist das Abenteuer Fliegen, dann können Sie andere Brücken schlagen. Sie könnten Koch werden bei einer Airline, bei einer Flug-Cateringfirma, Sie könnten Essenskonzepte entwickeln für Langstreckenflüge und Kult-Currywürste designen, sich bei allen flugnahen Unternehmen oder auch Zulieferern bewerben, dann sind Sie nah an „Ihrem“ Thema. Oder vielleicht ist es nur das Fernweh, das Ihre Sehnsucht treibt, Sie möchten reisen, fremde Länder sehen, dann könnten Sie auch auf einem Passagierschiff, bei Schifffahrtsunternehmungen, im Tourismusbereich o. Ä. „kulinarisch“ tätig werden.

2. Sie sind Software-Entwickler bei einer Software-Firma und träumen vom Beruf eines Mediziners!

Warum? Weil Sie die Medizin mehr interessiert als alles andere, Sie einen Bezug dazu haben, helfen und wissenschaftlich arbeiten wollen. Java programmieren, damit sich Logos um sich selbst drehen können, das machen Sie jetzt und das finden Sie öde.

Dann suchen Sie sich doch Firmen, die in medizinischen Fachbereichen tätig sind, oder auch Pharmaunternehmen. Die haben ebenfalls eine IT-Abteilung, in der Sie arbeiten können. Dann sind Sie nahe an Ihrem medizinischen Thema, haben den Spaß und die Nähe zu Ihrem Traumgebiet und können dort dennoch erst einmal in Ihrer Kernkompetenz als Softwareentwickler weiterarbeiten. Sind Sie erst einmal „drin“ in der Firma, können Sie sich dort intern weiterentwickeln. Und wer weiß? Vielleicht landen Sie später einmal im Labor und programmieren die technischen Geräte. Oder Sie lassen sich dort umschulen und werden Pharmaberater.

Sie sehen, man kann zu fast jedem Arbeitsumfeld eine Brücke schlagen, ohne dass man seinen „Kernberuf“ gleich aufgeben muss. Wenn Sie einen Beruf ausüben, der eine Querschnittfunktion bedeutet, dann haben Sie einen ganz großen Vorteil und können sich quasi jede Branche heraussuchen.

Mit Querschnittfunktion bezeichnet man Berufe, die in allen Firmen zentral vorhanden sind: Personalwesen, Finanzabteilung, Rechnungswesen, IT, Presse/PR, Kantine, Werksschutz, Gebäudesicherung, Rezeption usw.

Den meisten IT-Spezialisten zum Beispiel liegt nur der Gedanke nahe, zu einer IT-Firma zu gehen. Ja, warum denn nur? IT-Abteilungen gibt es doch überall, bei Banken, Pharma- und Biotechunternehmen, bei RTL, BMW, TUI, Allianz, Lufthansa, Hilton und vielen mehr.

Wenn man es nur zulässt, kann man um die Ecke denken und damit auch zum Ziel kommen. Und eine sehr gängige und empfehlenswerte Strategie ist dann: Erst mal „rein“ in die Lieblingsbranche, dort etwas tun, was man kann, anknüpfen an seine Kernkompetenz und sich dann in diesem Unternehmen weiterentwickeln an die Stelle, an die man eigentlich möchte. Das ist der perfekte Weg, die perfekte Welle, auf der Sie dann reiten!

Sollte das Anknüpfen an das, was Sie gerade tun, schwierig sein, so bleibt immer noch der Weg umzuschulen. Man muss einen Pfad auch verlassen können, wenn man merkt, dass er keine Zukunft hat. Und wenn Sie zum Beispiel in eine „Querschnittfunktion“ umschulen, dann stehen Ihnen alle Branchen offen.

Viele haben ihre Berufswahl aufgrund des Ratschlags ihrer Eltern gefällt oder weil Freunde das Gleiche tun. Später merkt man: Das war‘s nicht. Was für einen Job hab ich da nur gewählt? Ist mein Berufsweg jetzt vorgezeichnet? Komm ich aus dieser Ecke je wieder raus?

Aber ja! Sie müssen sogar. Denn das, was Sie derzeit tun, machen Sie keinesfalls mit voller Leidenschaft und damit auch nicht gut. Sind Sie Rechtsanwaltsgehilfin geworden und die Schriftsätze und Paragrafen gehen Ihnen nur noch auf die Nerven? Dann werden Sie in Ihrem Job auch nicht gut sein. Dann machen Sie nur so viel, wie Sie tun müssen. Oder lesen Sie nebenbei auch noch Fachliteratur und haben das BGB immer unter dem Kopfkissen?

Ist Ihr wirklicher Traum der Friseurberuf, dann wissen Sie, hier werden Sie Leidenschaft entwickeln, Trends und Modefrisuren erkennen und umsetzen, hier werden Sie aufblühen und sich auch gerne und ganz von alleine weiterbilden. Und das ist die Voraussetzung dafür, dass man in seinem Job auch gut ist und nicht nur mit gebremstem Schaum fährt. Dann warten Sie nicht lange, sondern leben Sie Ihren Traum!

Erst wann man älter wird, formen sich die Wünsche konkreter und einem wird bewusst, was man wirklich will im Leben – und man weiß auch besser, was man kann und was man nicht kann. Dann ist es auch Zeit, getroffene Entscheidungen zu korrigieren. Es ist nie zu spät!

Wenn Sie derzeit keinen Job haben, dann ist es umso besser. Denn jetzt haben Sie Zeit, sich mit der Frage zu beschäftigen: Wie sieht er aus, mein Traumjob?

Setzen Sie sich mit Ihrer Entscheidung keinesfalls unter Zeitdruck oder Zugzwang. Es ist kein Problem, wenn Sie arbeitslos sind. Sie sind in guter Gesellschaft. Viele Vorstandsbosse sind es derzeit auch. Arbeitslosigkeit ist schon lange kein Makel mehr. Falls Sie diese jedoch als Problem ansehen, dann geschieht das nur in Ihrem Kopf. Damit will ich Ihr Schicksal nicht runterspielen, natürlich fühlt man sich schlecht dabei, hat finanzielle Probleme und Existenzängste. Doch was ich sagen will, ist: Die Tatsache, dass Sie keinen Job haben, muss Sie nicht frustrieren, Sie müssen sich dafür nicht schämen.

Sie haben jetzt Zeit, das so zu ändern, dass Sie langfristig zufrieden sind. Und das ist doch ein schönes Ziel. Und wenn Sie meine Ratschläge befolgen, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es „schnackelt“.


Es ist kein Problem!

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn Sie von Ihrem Bekanntenkreis gefragt werden, ob Sie schon einen neuen Job haben. Ich weiß, dieser moralische Psychodruck aus dem direkten Umfeld ist die größte Plage, und am liebsten möchte man sie alle wegbomben, wenn sie sagen: „Och, du hast immer noch nix? Das ist aber komisch. Ist dir nicht langweilig? Na, das wird schon, Kopf hoch.“ Sehr schön. Sehr hilfreich! Danke, du Vollpfosten, genau das will ich jetzt hören.

Versuchen Sie es erst mit leichten Atemübungen, das entspannt. Dann erwidern Sie einfach, Sie befinden sich jetzt in der wichtigsten Phase Ihres Lebens, jetzt gilt’s, und Sie nehmen sich die Zeit, nun alles richtig zu machen. So viel Zeit für eine so wichtige Sache werden Sie in dieser Form nie wieder haben, und Sie genießen es, Ihre Wahl in aller Ruhe treffen zu können. Ohne Druck!

Das sitzt dann in der Regel!

Sie suchen keinen „Job“, Sie suchen eine langfristig begeisternde Tätigkeit – vor allem auch die richtige Firma. Und das dauert eben. Geben Sie Ihren Bekannten dieses Buch zu lesen. Glänzen Sie mit Ihrer veränderten Einstellung zur Jobsuche.

Machen Sie sich keine Sorgen, dass sich diese Zeit in Ihrem Lebenslauf negativ auswirken könnte. Es ist kein Verbrechen, in Ruhe zu suchen, im Gegenteil, es ist eine Stärke, ein Zeichen von Besonnenheit, Gelassenheit und Zuversicht. Und das sind alles Tugenden, die jeder Arbeitgeber schätzt. Damit können Sie jetzt also richtig angeben.

Viel schlimmer wäre es, wenn Sie zu hastig eine (Fehl-)Entscheidung träfen. Denn dann hätten Sie wirklich ein Problem. Ich kenne viele hochrangige Manager, deren Ego durch ihre Arbeitslosigkeit so verletzt war, dass sie ganz schnell was Neues finden mussten, nur um sich nicht einzugestehen, ohne Job zu sein. „Ich, arbeitslos? Das geht ja gar nicht.“ Ist ja völlig uncool. Und ohne vorher zu überlegen, übernehmen sie dann den nächstbesten Job, nur um irgendetwas zu tun. Und das Hamsterrad beginnt sich wieder zu drehen. Machen Sie diesen Fehler nicht!

Wenn Ihnen eine andere Argumentation mehr liegt, dann bezeichnen Sie zum Beispiel diese Phase in Ihrem Lebenslauf als Sabbatical. Das ist schick und modern und klingt gut. Ommm!

Sie tanken jetzt. Und kreisen um Ihre Mitte.

Sie nehmen sich also eine selbstauferlegte Trainings- und Lernphase, um sich selbst zurückzuführen, um Abstand zu bekommen, neue Kräfte zu erlangen und zu mobilisieren. Eine schöpferische Auszeit ist etwas sehr Kreatives, und diese freie Zeit werden Sie in der Form nie wieder haben. Ihr Umfeld wird Sie darum beneiden! Wer hätte das nicht auch gerne mal. Pah! Also nutzen Sie die Zeit, statt sich selbst unter Druck zu setzen. Druck und Zugzwang sind die schlechtesten aller Ratgeber.

Oder sagen Sie einfach, Sie sind selbstständig. Sie wollen etwas ausprobieren. Sie sind jetzt Berater. Glückwunsch, Herr Kollege! Und das ist ja nicht falsch, Sie beraten sich derzeit ja gerade selbst.

Fassen wir das Bisherige nun wie folgt zusammen. Welche Fragen müssen Sie nun für sich beantworten und aufschreiben:

  • Welcher Job begeistert mich?
  • Wie sieht mein Traumjob aus?
  • Wie sieht die ideale Firma, das ideale Umfeld dazu aus?
  • Welche Brücke kann ich schlagen, um einen realistischen Ansatz für meine Jobsuche zu haben?
  • Gibt es einen spannenden Trendberuf, der mich fasziniert? Welche Brücke kann ich dorthin schlagen?
  • Gibt es Handlungsbedarf, mich völlig umzuorientieren?
  • Wenn ja, wäre eine Querschnittfunktion in einem Unternehmen eine mich begeisternde Lösung?
  • Die Suche nach meinem Traumjob definiere ich als wichtigste Phase in meinem Leben, als Zeit zum Faktensammeln, als Kreativpause, als Periode der Selbstfindung und Orientierung, als Sabbatical, als Test zur Selbstständigkeit oder um eine Umschulung vorzubereiten.

„Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was ändern muss!“ (Wilhelm Busch)


Wo liegen die Risiken?


– Ende der Leseprobe –

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Inhaltsverzeichnis

Zielsetzung
Noch’n Ratgeber?
Endlich Freitag
Sie haben die Wahl!
Wie gut kennen Sie sich?
Warum sind wir bloß so unkritisch?
TEIL 1
Unsere Ausreden, Barrieren und Verhinderer
Ladys and Gentlemen! I wanna say: »Es ist halt so!«
Der blöde Montag
Cola gegen alles
Lachshäppchen im Fanblock
Unsere Ausreden
Eine kleine Zeitreise:Vergangenheit und Zukunft
Zeitmanagement
Das Richtige tun,statt viel zu tun!
Die Eisenhower-Methode
Das Pareto-Prinzip
Niemanden wagen wir so unverschämt zu belügen wie uns selbst
Unsere Komfortzonen – der Mensch an sich ist träge
Me, myself and I: Marktwert und Karriereziele
Die Jammerfalle
Zusammenfassung unserer Verhinderer, Ausreden und Blockaden
TEIL 2
Workshop zur Zielfindung
Die richtige Frage
Welcher Job würde mich begeistern?
Es ist kein Problem!
Wo liegen die Risiken?
TEIL 3
Die Umsetzung
Die kreative Jobsuche – Wie finde ich denn nun meinen Traumjob?
Wo sind die Jobs?
Wie suchen Unternehmen wirklich?
Der Pape-Königsweg: die richtige Einstellung –
die richtige Methodik – die passenden Werkzeuge
Weniger ist mehr!
Blind- und Initiativbewerbungen – Müller nervt
»Was guckst du?«
Die ideale Firma
Welcher Typ sind Sie?
Der Jobflüsterer – Ihr »Persönliches Netzwerk«
Bringen Sie Ihre Armee in Stellung
Profilen und Netzwerken am Beispiel des Web2.0
Die wichtigsten Sammlerstücke
Personalberater als Teil Ihre sNetzwerks
Wie arbeiten Personalberater?
Wie macht man Berater auf sich aufmerksam?
Ein paar Worte zur Recherche mit »Google«
Jetzt die Köder auswerfen!
Kontakt aufnehmen
Viva la Vita!
Der Aufbau und die Form des Lebenslaufs – das»CV«
Ergänzende Unterlagen – ein paar Worte zu Zeugnissen im Allgemeinen
Das persönliche Gespräch–das Interview
Wie entscheiden die Entscheider?
Die richtige Entscheidung
Zusammenfassung–Ihr Aktionsplan …
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