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Fachkräftemangel mithilfe von Ausbildungsplätzen entgegenwirken

Fachkräftemangel mithilfe von Ausbildungsplätzen entgegenwirken

Fachkräftemangel mithilfe von Ausbildungsplätzen entgegenwirken 640 427 Monika Huber
Michael Kuchenbuch, Vorstand und Personalberater

Michael Kuchenbuch, Vorstand und Personalberater

Laut Aachener Zeitung sei das beste Mittel gegen den Fachkräftemangel die Ausbildung und Bundesarbeitsminister Heil will mit digitalen Formaten zur Berufsorientierung die Attraktivität steigern. Die Allianzpartner für Aus- und Weiterbildung selbst rufen laut Aachener Zeitung einen „Sommer der Berufsausbildung“ aus, um mehr Jugendliche dafür zu gewinnen.

Der Fachkräftemangel macht vor der Ausbildungsbranche nicht halt. Verschärft wird dies noch von der Corona-Pandemie. Eine Einschätzung der gesamten Lage gibt Michael Kuchenbuch, Mitglied des Vorstands, in einem Interview mit Businesstalk am Kudamm.

Die Zahl der jungen Menschen, die eine Lehre anfingen, war schon vor Corona, immer weiter gesunken. Im Corona-Jahr 2020 jedoch brachen die Zahlen durch wirtschaftliche Unsicherheit, fehlende Ausbildungsmessen und Praktika-Plätze ein. Es werden nicht nur weniger Ausbildungsplätze angeboten, junge Menschen verhalten sich bei der Suche selbst eher zurückhaltend und investieren lieber noch länger in ihre Schul- oder Universitätsbildung.

Michael Kuchenbuch greift daher diese Debatte hier auf und warnt vor einer Akademisierung handwerklicher Ausbildungen. Auch nimmt er die Unternehmen in die Pflicht, an einigen Benefits zur Attraktivität der Ausbildungsberufe zu arbeiten, wie Familienfreundlichkeit, höhere Vergütungen und andere Faktoren.

Den Fachkräftemangel werden wir dadurch auch in den kommenden Jahren nicht schließen können. Jedoch kann dieser zum Beispiel durch individuelle Initiativen nach und nach geschlossen werden.

Das komplette Interview finden Sie auf Businesstalk am Kudamm.

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