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    SWOT-Analyse

    Die eigenen Stärken und Schwächen kennen und verkaufen / SWOT für Bewerber

    Die SWOT-Analyse (engl. Akronym für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren)) wird im Bereich der Betriebswirtschaft in Deutschland häufig übersetzt mit „Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken“ [1] [2]. SWOT ist ein Werkzeug des strategischen Managements, wird aber auch für formative Evaluationen und Qualitätsentwicklung von Programmen (z. B. im Bildungsbereich) eingesetzt.

    In dieser einfachen und flexiblen Methode werden sowohl innerbetriebliche Stärken und Schwächen (Strength-Weakness) als auch externe Chancen und Gefahren (Opportunities-Threats) betrachtet, welche die Handlungsfelder des Unternehmens betreffen. Aus der Kombination der Stärken/Schwächen-Analyse und der Chancen/Gefahren-Analyse kann eine ganzheitliche Strategie für die weitere Ausrichtung der Unternehmensstrukturen und der Entwicklung der Geschäftsprozesse abgeleitet werden. Die Stärken und Schwächen sind dabei relative Größen und können erst im Vergleich mit den Konkurrenten beurteilt werden.
    Die SWOT-Analyse ist ein weit verbreitetes Instrument zur Situationsanalyse [3], welches nicht nur in der strategischen Unternehmensplanung eingesetzt wird. Innerhalb des Marketings lässt sich der SWOT-Ansatz z. B. im Bereich der Produktpolitik, insbesondere für die Festlegung des Produktlebenszyklus, einsetzen. Auch in der Standortwahl kommt diese Methode zum Einsatz, etwa im Rahmen einer Standortanalyse die optimale Region für eine Niederlassung herauszufinden oder ein Gebiet (Industriegebiet, Großraum) bezüglich der Absatzpotentiale zu beurteilen (siehe auch Nutzwertanalyse).

    Die persönliche SWOT-Analyse: Wer bin ich, was kann ich, was will ich? Vielen Menschen fallen überzeugende Antworten schwer – sich selbst gegenüber oder einem möglichen Arbeitgeber. Die Folge: Bewerber geben häufig die Floskeln der Stellenanzeigen wieder und fragen sich nicht wirklich, ob sie die Anforderungen auch tatsächlich erfüllen.

    Deshalb Vorsicht vor Selbstverleugnung.

    Während fachliche Qualifikationen noch leicht erkennbar sind, ist die Einschätzung persönlicher Eigenschaften schwerer. Bewerber neigen dazu, ihre Persönlichkeit einfach dem Stellenprofil anzupassen.

    Falsche Einschätzung führt zum falschen Job

    Wer sich falsch einschätzt, landet oft in einem Job, in dem er nicht glücklich wird. Das belastet Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen und kostet Zeit und Energie.

    Machen Sie sich nichts vor. Um Eigen- und Fremdbild miteinander abgleichen zu können, empfiehlt es sich, Menschen zu befragen, die einen schon lange kennen. Im Idealfall haben Sie aufrichtige Kollegen bei denen Sie sich mal ein offenes Feedback einholen können. Man kann auch die Hilfe von professionellen Beratern und Coaches in Anspruch nehmen.

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